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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD erhöht wegen BAMF-Skandal Druck auf Innenminister


Horst Seehofer auf CSU-Parteitag / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der aktuellen Korruptionsvorwürfe beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erhöht die SPD den Druck auf Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende des Koalitionspartners SPD, Eva Högl, sagte der "Welt": "Es gibt offensichtlich schwere Mängel und Rechtsverstöße im BAMF." Als Aufsichtsbehörde sei das Bundesinnenministerium am Zug.

"Ich erwarte, dass Seehofer hier gründlich aufräumt." Forderungen nach einem Untersuchungsausschuss schloss sich Högl jedoch zum aktuellen Zeitpunkt nicht an. "Wir sollten jetzt nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun." Die Innen- und Justizexpertin forderte Seehofer auf, "alle Vorwürfe das BAMF betreffend aufzuklären". Auch die FDP setzt zunächst auf die Aufklärungsbereitschaft des Innenministeriums - droht jedoch bereits mit einem Untersuchungsausschuss. Linda Teuteberg, migrationspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, sagte der "Welt": "Entgegen ihrer Ankündigung hat die Bundesregierung die Skandale beim BAMF gerade nicht transparent aufgearbeitet." Fast täglich und scheibchenweise kämen "neue Verfehlungen, Irrtümer und Probleme" zum Vorschein. "Wenn der Bundesinnenminister hier seinerseits nicht ganz schnell in den Aufklärungsmodus wechselt, prüfen und erwägen wir auch einen Untersuchungsausschuss", sagte Teuteberg. Zuvor hatte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) der FAZ gesagt, er halte einen Untersuchungsausschuss des Bundestags für angemessen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.05.2018 - 13:23 Uhr

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