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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verbraucherpreise im April um 1,6 Prozent gestiegen


Butter in einem Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im April 2018 um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Vergleich zum März 2018 blieb der Verbraucherpreisindex im vierten Monat des Jahres unverändert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende April.

Energieprodukte waren im Vergleich zu April 2017 um 1,3 Prozent teurer. Der Preisanstieg bei Energie lag damit unterhalb der Gesamtteuerung. In den beiden Vormonaten war die Teuerungsrate für Energie noch deutlich niedriger ausgefallen (März 2018: + 0,5 Prozent; Februar 2018: + 0,1 Prozent). Von April 2017 bis April 2018 verteuerte sich vor allem leichtes Heizöl (+ 8,0 Prozent). Teurer als ein Jahr zuvor waren auch Strom (+ 1,6 Prozent), Kraftstoffe (+ 0,6 Prozent) sowie Umlagen von Zentralheizung und Fernwärme (+ 0,6 Prozent). Hingegen verbilligten sich im gleichen Zeitraum feste Brennstoffe (− 1,9 Prozent) und Gas (− 1,3 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im April 2018 ebenfalls bei + 1,6 Prozent gelegen. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von April 2017 bis April 2018 mit + 3,4 Prozent überdurchschnittlich. Der Preisanstieg binnen Jahresfrist hat sich damit im April 2018 verstärkt (März 2018: + 2,9 Prozent). Teurer als ein Jahr zuvor waren vor allem Speisefette und Speiseöle (+ 15,4 Prozent). Diese Erhöhung ist im Wesentlichen durch steigende Butterpreise (+ 30,2 Prozent gegen über April 2017) bedingt, teilten die Statistiker weiter mit. Durchweg mehr mussten die Verbraucher für Molkereiprodukte und Eier (+ 8,9 Prozent) bezahlen. Deutlich teurer wurde auch Obst (+ 8,6 Prozent). Weitere Preiserhöhungen binnen Jahresfrist gab es unter anderem bei Fisch und Fischwaren (+ 2,5 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (+ 2,4 Prozent), nennenswerte Preisrückgänge hingegen bei Gemüse (− 4,5 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel hätte die Inflationsrate im April 2018 nur bei + 1,4 Prozent gelegen. Die Preise für Waren insgesamt lagen im April 2018 um + 1,6 Prozent über dem Vorjahresmonat. Neben den Preisanstiegen bei Energie (+ 1,3 Prozent) und Nahrungsmitteln (+ 3,4 Prozent) verteuerten sich insbesondere Zeitungen und Zeitschriften (+ 4,8 Prozent), Bier (+ 4,7 Prozent) und Tabakwaren (+ 4,4 Prozent) deutlich. Günstiger hingegen wurden zum Beispiel Geräte der Unterhaltungselektronik (− 3,8 Prozent) und Informationsverarbeitungsgeräte (− 3,0 Prozent). Mit + 1,5 Prozent erhöhten sich von April 2017 bis April 2018 die Preise für Dienstleistungen fast im gleichen Maße wie für Waren. Bedeutsam für die Preiserhöhung bei Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+ 1,6 Prozent gegenüber April 2017), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Noch etwas stärker verteuerten sich binnen Jahresfrist zum Beispiel Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+ 3,2 Prozent) sowie Dienstleistungen für Verpflegung in Restaurants, Cafés und Straßenverkauf (+ 2,2 Prozent). Günstiger für die Verbraucher waren unter anderem Telekommunikationsdienstleistungen (− 0,7 Prozent) und Pauschalreisen (− 1,1 Prozent).

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.05.2018 - 08:11 Uhr

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