Samstag, 19. Januar 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Berlins Regierender bricht mit Arbeitsmarktreform


Michael Müller (Regierender Bürgermeister Berlin) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

15 Jahre nach Einführung von Hartz IV bricht der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), mit der Arbeitsmarktreform. "Es ist an der Zeit, dass wir uns ehrlich machen", sagte Müller der "taz" (Mittwochsausgabe). Auf die Frage, warum er nicht einfach sagt: "Lasst uns Hartz IV abschaffen", antwortete der SPD-Politiker: "Okay, dann sage ich das hiermit".

Er wolle die 15 Jahre alte Arbeitsmarktreform "perspektivisch überwinden". Früher sei die SPD ganz selbstverständlich die Partei der sozialen Gerechtigkeit gewesen, sagte Müller. "Aber mit der Agenda-Politik ist dieses Vertrauen verloren gegangen." Wenn er heute im Wahlkampf Flyer verteilen wolle, würden die Leute sagen: "Solange ihr eure Agenda-Politik macht, kannste die Flyer behalten." Müller hat als eine Alternative ein sogenanntes "solidarisches Grundeinkommen" vorgeschlagen. "Mein Modell bedeutet Solidarität in beide Richtungen", erklärte Müller. "Der Staat zeigt sich solidarisch, weil er mehr leistet als Menschen in Not nur Hartz IV zu zahlen. Die Menschen sind solidarisch, indem sie ihre Arbeitskraft einbringen." Müller diagnostizierte bei sich selbst "Altersradikalität". Das sei etwas zugespitzt, aber er habe sich mit seiner Aufgabe als Regierender Bürgermeister verändert. "Ich sehe deutlicher als früher, wo Dinge aus dem Ruder laufen", sagte Müller, der seit Ende 2014 Berlin regiert. "Einige stellen sich trotz guter Gewinne ihrer Unternehmen nicht ihrer Verantwortung und leisten keinen Beitrag dazu, dass es dieser Gesellschaft besser geht", kritisierte Müller.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.05.2018 - 18:01 Uhr

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