Mittwoch, 19. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bericht: AKK war spontan "irritiert" über Maaßen-Entscheidung
AfD zu Maaßen-Ablösung: "Merkel hat Kritiker aus dem Weg geräumt"
Ischinger: Deutschland soll für EU und NATO neue Schulden riskieren
Habeck kritisiert Groko-Entscheidung scharf
Champions League: Schalke unentschieden - BVB gewinnt
Mobilitäts-Kommission wird einberufen
Juso-Chef fordert Bruch der Koalition - Klingbeil widerspricht
Wieder Feuer auf Truppenübungsplatz - Warnung an Bevölkerung
Seehofer holt Maaßen ins Innenministerium
DGB will Hartz IV weiter zurückdrehen

Newsticker

16:31Immer lautere SPD-Kritik an Maaßen-Entscheidung
16:27Ischinger: Deutschland soll für EU und NATO neue Schulden riskieren
16:25Bericht: AKK war spontan "irritiert" über Maaßen-Entscheidung
15:53BGH stärkt Vermieter
15:03FDP: Bundespräsident soll Maaßen nicht ernennen
14:56NRW-Wirtschaftsminister verteidigt Räumungen im Hambacher Forst
14:50Eckart von Hirschhausen freut sich auf das Alter
14:39Institut zur Abgasmessung immer noch nicht gegründet
14:35Gauland präzisiert Vorstellung von "Revolution" in den Medien
14:32Ryanair-Vorstand kommt deutschen Piloten entgegen
14:29Bundeskabinett verabschiedet "Gute-Kita-Gesetz"
14:18Wagenknecht nennt Maaßen-Kompromiss "Bankrotterklärung"
14:07SPD-Spitzenpolitiker kritisieren Beförderung von Maaßen
13:54Hessen geht gegen Diesel-Fahrverbot in Frankfurt vor
13:38Bartsch: Nahles hat sich "über den Tisch ziehen lassen"

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.190 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Datenschutzgrundverordnung: Bitkom-Präsident will "Nachjustierung"


Tastatur / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kurz vor dem offiziellen Inkrafttreten der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat der Präsident des IT-Verbands Bitkom, Achim Berg, eine Lockerung der Regeln für bestimmte Geschäftsmodelle ins Spiel gebracht. "Wenn sich herausstellen sollte, dass sich die Vorgaben negativ auf digitale Innovationen in Europa auswirken, muss möglicherweise nachjustiert werden", sagte Berg dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Als Beispiel nannte er die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz (KI).

"KI ohne Daten ist wie ein Schwimmbad ohne Wasser", sagte er. "Wenn wir im Datenschutz überziehen, verhindern wir den Einsatz künstlicher Intelligenz." Bislang sei "keine wirklich funktionierende Balance" zwischen dem Schutz von Privatsphäre und der Nutzung von Daten gefunden worden, fügte Berg hinzu. Es gehe nicht, gleichzeitig die informationelle Selbstbestimmung und die Informationsfreiheit verbessern zu wollen. "Ich kann nicht unter der Maßgabe der informationellen Selbstbestimmung Privatsphäre hochgradig schützen und unter der Maßgabe der Informationsfreiheit jedem Einblick in die Bauanträge seines Nachbarn geben", sagte er. Genau das sei derzeit aber der Fall. "Diese rechtlichen Unwuchten führen zu einer fast schon schizophrenen Situation." So würden nicht nur wirtschaftliche Potenziale verschenkt. "Wir verschenken auch gesellschaftliche Chancen, zum Beispiel in der medizinischen Forschung und der Verbesserung unserer Gesundheitsversorgung." Bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzvorschriften sieht der Bitkom-Chef noch erhebliche Defizite in den Unternehmen. "Viele von ihnen haben aber erst spät begriffen, wie umfangreich die Anpassungen sind und müssen über den Stichtag hinaus mehr Ressourcen für den Bereich Datenschutz aufwenden", sagte Berg. "Fakt ist, dass es die meisten Unternehmen bis zum Stichtag nicht schaffen, alle Neuerungen vollständig umzusetzen." Er hoffe daher, dass die Aufsichtsbehörden bei der Ahndung von Datenschutzverstößen ihren Ermessensspielraum "bewusst und mit Augenmaß" wahrnehmen. "Denn nach wie vor gibt es viele Rechtsunsicherheiten, wie einzelne Vorgaben umzusetzen sind und wie streng sie von den Behörden ausgelegt werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 14.05.2018 - 14:21 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung