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Am Dienstag hat der DAX praktisch unverändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.358,87 Punkten berechnet, eine Veränderung von rechnerisch 0,00 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss, aber bei genauem Hinsehen 0,13 Punkte höher. Bei den Einzeltiteln gab es dagegen deutliche Unterschiede: Aktien von RWE, legten über drei Prozent zu, Adidas und SAP waren kurz vor Handelsende fast zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ex-Renten-Chef: Altersarmut wird "tendenziell eher abnehmen"


Seniorin schaut von einem Balkon / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere Geschäftsführer des Verbandes der Rentenversicherungsträger und Vorsitzende des Sozialbeirats der Bundesregierung, Franz Ruland, hat vor Panikmache bei der Diskussion um die Altersarmut gewarnt. Das berichtet "Bild" (Montagausgabe) unter Berufung auf einen Beitrag Rulands in der Zeitschrift der Deutschen Rentenversicherung. Der heutigen Rentnergeneration gehe es "besser als jeder anderen vorher oder nachher", schreibt Ruland.

Ehepaare hätten 2015 im Schnitt mehr als 2.500 Euro im Monat netto, Single-Männer mehr als 1.600 Euro, Frauen mehr als 1.400 Euro. Das Problem der Altersarmut werde in Zukunft "tendenziell eher abnehmen". Derzeit seien etwa 2,5 Prozent der Senioren auf Grundsicherung im Alter angewiesen. In der Gesamtbevölkerung liegt der Anteil der dagegen fast viermal so hoch. Zwar werde die Zahl bedürftiger Rentner in Zukunft steigen, "aber nicht in dem Maße" wie befürchtet, schreibt Ruland. Denn die Renten würden bis 2030 um 34 Prozent steigen und damit stärker als die Preise. "Wenn die Kaufkraft der Renten steigt, wird Altersarmut tendenziell eher abnehmen." Auch das sinkende Rentenniveau bedeute nicht zwingend größere Altersarmut. Es sei vor allem eine Folge der stärker als die Renten steigenden Löhne. Wenn die Große Koalition ihre Pläne verwirkliche, das Rentenniveau bei 48 Prozent zu stabilisieren, würden davon vor allem die Bezieher hoher Renten profitieren. Für die Bekämpfung der Altersmut bringt das "also nichts". Auch der Rentenexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß, ging in "Bild" auf Distanz zu den Plänen der Großen Koalition, die Altersarmut mit der Erhöhung des Rentenniveaus bekämpfen zu wollen. "Wir sollten die Diskussion um das Rentenniveau beenden und uns um die Problemgruppen kümmern", sagte Weiß. "Selbstständige und Erwerbsgeminderte haben es häufig schwer, auf eine Rente zu kommen, von der sie gut leben können." Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, widersprach den Thesen Rulands. "Bild" sagte sie: "Altersarmut ist leider bei vielen Senioren bittere Realität. Das zeigen die zunehmenden Zahlen von Alten, die zu den Tafeln gehen oder sich verschulden müssen, um über die Runden zu kommen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.05.2018 - 00:00 Uhr

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