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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.120 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ökonomen fordern neue Ansätze für Wirtschaftsförderung im Osten


Euroscheine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Führende Ökonomen fordern völlig neue Ansätze für die Wirtschaftsförderung im Osten - darunter die Verlagerung öffentlicher Institutionen in strukturschwache Regionen. "Generell ist die Wirtschaft im Osten nicht so innovativ wie in Bayern oder Baden-Württemberg, wenn man zum Beispiel die Zahl der Patentanmeldungen oder die F+E-Ausgaben als Maßstab nimmt", sagte Karl-Heinz Paqué, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Magdeburg und von 2002 bis 2008 Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, der "Welt" (Montagsausgabe). Die Politik müsse darauf hinwirken, Innovation zu erleichtern, etwa indem sie im Osten Wissenszentren rund um Universitäten und Forschungseinrichtungen etabliert.

Der Bund könne dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Bisher fungierten die östlichen Bundesländer vielfach als verlängerte Werkbank des Westens. Gunther Schnabl, Professor am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig, plädierte für eine intelligente staatliche Ansiedlungspolitik: "Starke wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Regionen können reduziert werden, wenn öffentliche Institutionen in schwache Regionen verlagert werden und man sie nicht nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und München klotzt." Noch weiter gehen die Vorschläge von Christian Growitsch vom Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) in Halle (Saale). Er brachte "Regulierungsferien" für Ostdeutschland ins Spiel: In strukturschwachen Regionen sollten grundlegend erleichterte Bedingungen für Unternehmen und privatwirtschaftliches Engagement geschaffen werden. Entbürokratisierung und Verfahrensvereinfachung sollten zusammen mit niedrigeren Steuern und Gebühren dazu ermutigen, dass Gründungen einfacher werden und sich junge Unternehmen und innovative Betriebe ansiedeln. Das Konzept erinnert ein wenig an Sonderwirtschaftszonen in China. Growitsch machte jedoch deutlich, es gehe nicht um die Absenkung von Umwelt- oder Sozialstandards etwa im Arbeitsschutz, sondern zum Beispiel um den Abbau von Berichtspflichten oder anderen bürokratischen Erschwernissen, die sich hemmend auf Unternehmensgründungen auswirken. Paqué regte indessen eine intensivere regionale Zusammenarbeit im Osten an. So könnten Städte wie Magdeburg oder Halle sich als Teil der Innovationsregion Berlin verstehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.05.2018 - 12:50 Uhr

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