Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Mittwoch zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.850 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Umfrage: 80 Prozent wollen am Iran-Abkommen festhalten


Schwerwasserreaktor im iranischen Arak / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die große Mehrheit der Deutschen will, dass die EU auch nach dem Ausstieg der USA am Iran-Abkommen festhält. 80 Prozent der Befragten sagten das in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag". Nur acht Prozent sprachen sich dafür aus, dass die EU das Abkommen ebenfalls kündigt.

12 Prozent waren unsicher oder haben keine Angabe gemacht. Für die Umfrage hatte Emnid am 9. Mai genau 500 Personen befragt. Frage: "Die USA sind aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran ausgestiegen. Sollte die EU am Atom-Abkommen mit dem Iran festhalten oder es ebenfalls kündigen?" Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sieht unterdessen nach der Kündigung des Atomabkommens durch die USA kaum Chancen, europäische Firmen beim Handel mit dem Iran künftig vor US-Sanktionen zu schützen. "Eine einfache Lösung, Unternehmen von allen Risiken amerikanischer Sanktionen abzuschirmen, sehe ich nicht. In den Gesprächen mit den Europäern, Iran und den anderen Unterzeichnern des Abkommens geht es deshalb auch darum, wie Handel mit Iran weiterhin möglich sein kann", sagte Maas der "Bild am Sonntag". Am Dienstag kommen die Außenminister der europäischen Unterzeichnerländer Deutschland, Großbritannien und Frankreich mit ihrem iranischen Kollegen in Brüssel zusammen. Maas sagte über das Ziel des Treffens: "Wir wollen erreichen, dass sich Iran weiter an die Regeln und Beschränkungen des Wiener Atomabkommens hält. Immerhin zeigt sich Iran dazu gesprächsbereit. Klar ist, dass wir dazu auch wirtschaftliche Anreize erhalten müssen - das wird nach der Entscheidung der USA nicht leicht." Während die USA ein umfassenderes Abkommen mit dem Iran anstreben, will der deutsche Außenminister den Atomdeal und das aggressive Verhalten Irans getrennt voneinander behandeln: "Natürlich müssen wir die problematische Rolle Irans in der Region ebenfalls angehen- aber das gilt eben unabhängig vom Nuklearabkommen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.05.2018 - 00:00 Uhr

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