Donnerstag, 16. August 2018
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.237,17 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,61 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Für die Bayer-Aktie ging es dagegen weiter steil bergab, das Papier verlor bis kurz vor Handelsende über fünf Prozent. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Tarifabschluss kostet Jobcenter 800 Millionen Euro


Jobcenter in Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den kommunalen Trägern von Jobcentern könnten in den nächsten zweieinhalb Jahren insgesamt rund 800 Millionen Euro für die Eingliederung von Hartz-IV-Empfängern in den Arbeitsmarkt fehlen. Grund dafür sei der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, der die mehr als 400 Jobcenter in Deutschland diese Summe kosten wird, schreibt der "Spiegel". Weil bislang etwa für die BA im Bundeshaushalt keine zusätzlichen Mittel für die steigenden Lohnkosten vorgesehen sind, wird sie Mittel für die "Eingliederung in Arbeit" von Hartz-IV-Empfängern umschichten müssen.

Die Summe von 800 Millionen wurde in der letzten Sitzung des BA-Verwaltungsrates genannt. Seit Jahren fließt bei der BA immer mehr Geld aus dem Budget für Eingliederung, das eigentlich etwa für die Förderung von Langzeitarbeitslosen vorgesehen ist, in Verwaltungsausgaben. 2017 waren dies rund 911 Millionen Euro, fast ein Viertel des Etats für Eingliederung. BA-Chef Detlef Scheele beklagt seit Längerem das Missverhältnis. Von dem Geld, das die BA für die Grundsicherung erhält, gingen 2017 rund 41 Prozent in die Eingliederung von Hartz-IV-Empfängern und 59 Prozent in Verwaltungsausgaben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.05.2018 - 08:06 Uhr

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