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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Spitzenforscher fordern mehr Investitionen in "KI"


Computer-Nutzerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem geplanten ersten "KI"-Gipfel im Kanzleramt am 29. Mai haben führende Wissenschaftler die Bundesregierung aufgefordert, erheblich mehr Geld für die Erforschung künstlicher Intelligenz auszugeben. "Deutschland muss viel mehr investieren in die Forschung aber auch in die Unterstützung einheimischer Unternehmen und Startups", sagte Jürgen Schmidhuber, Chef des Schweizer Forschungsinstituts IDSIA, dem Nachrichtenmagazin Focus. Deutschland drohe sonst seine führende Rolle im Maschinenbau, der Robotik oder der Automobilindustrie zu verlieren.

Wolfgang Wahlster, Leiter des Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken, klagt über den zunehmenden Abzug von Nachwuchswissenschaftlern ins Ausland, insbesondere zu den großen Technologieunternehmen in den USA und China. "Wir leiden unter den vielen Abwerbungsversuchen. Die Tech-Firmen zahlen horrende Summen, die wir mit unserem Budget nicht stemmen können", sagt Wahlster. "Hier wünsche ich mir für die Zukunft mehr Unterstützung durch die Regierung." Der Informatikprofessor wird sich beim "KI"-Gipfel wohl auch für eine technische Aufrüstung des Staatsapparates einsetzen. "Die Regierungsinstitutionen, die Polizei und alle Verwaltungen müssen viel stärker aufgerüstet werden", sagte er dem Focus. Sonst könne man der Kriminalität im digitalen Zeitalter schon sehr bald nicht mehr Herr werden. Zu dem Treffen am 29. Mai hat Kanzlerin Angela Merkel mehrere Bundesminister und Experten eingeladen. Sie sollen einen Aktionsplan für die Entwicklung von KI in Deutschland vorbereiten. Den Plan hatten CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Bis zum Herbst soll er stehen. Unter anderem für neue Forschungszentren, Cluster aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie zusätzliche Professuren an Universitäten sind 30 Millionen Euro vorgesehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.05.2018 - 00:00 Uhr

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