Dienstag, 19. März 2019
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.788,41 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,13 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen deutlich besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BAMF hatte schon 2014 Hinweise auf Manipulationen in Bremen


Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zentrale des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg hat bereits im Jahr 2014 konkrete Hinweise erhalten, dass in der Außenstelle Bremen Asylverfahren manipuliert würden. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, schrieb der Leiter einer Außenstellen mehrere E-Mails mit entsprechenden Informationen an mehrere Gruppen- und Abteilungsleiter. Darin schilderte er unter anderem den Fall zweier Iraker, die gegen die Ablehnung ihrer Asylanträge geklagt hatten.

In das Gerichtsverfahren habe sich plötzlich die Bremer Außenstelle eingeschaltet, obwohl diese mit dem Verfahren bisher nichts zu tun hatte – und vorgetragen, die beiden Iraker würden doch als Flüchtlinge anerkannt. Die Asylentscheidung trug die Unterschrift der verdächtigen Mitarbeiterin in Bremen. Die Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt gegen die Frau, es geht um mutmaßlichen Asylmissbrauch in mindestens 1.176 Fällen, an denen die Beamtin sowie mehrere Rechtsanwälte und ein Dolmetscher beteiligt gewesen sein sollen. Am 11. Juli 2014 schickte der andere Außenstellenleiter einen Beschwerdebrief mit den Details zu dem Fall an seinen Vorgesetzten in Nürnberg. Im Sommer 2014 führte er ein Krisengespräch mit der Bremer BAMF-Leiterin, in dem diese sich allerdings uneinsichtig gezeigt haben soll. Fortan dokumentierte er laut "Spiegel"-Bericht auffällige Fälle der Bremer Kollegin und schickte Listen mit den Aktenzeichen nach Nürnberg. Dort geschah offenkundig nicht viel. Die Frau soll ungehindert weitergemacht und sich in die Fälle anderer Außenstellen eingemischt haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.05.2018 - 16:13 Uhr

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