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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

IWF fordert von Bundesregierung Abgabenentlastungen


Scholz, Merkel und Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In seiner neuen Analyse zur deutschen Wirtschaft fordert der Internationale Währungsfonds (IWF) die Bundesregierung zu einem Richtungswechsel auf. Das schreibt das "Handelsblatt" in seiner Samstagausgabe. Demnach drängt der IWF die große Koalition zu höheren Investitionen und Abgabenentlastungen für untere Einkommen.

Der Weltwährungsfonds wird am Montag seine jährlichen Empfehlungen vorlegen. So sieht der IWF in der hohen Abgabenbelastung für untere Einkommen eine Schwachstelle im deutschen Steuer- und Sozialsystem. Die hohe Belastung mindere laut IWF den Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen. Deshalb sollte die Bundesregierung die Abgaben für Niedrigverdiener senken. Aufgrund der demografischen Entwicklung müsse Deutschland alles tun, um innovativ zu bleiben und den drohenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Deshalb forderten die IWF-Vertreter in den Gesprächen mit deutschen Regierungsvertretern neben Entlastungen auch ein flexibleres Renteneintrittsalter und eine höhere Frauenerwerbsbeteiligung. Dafür wiederum müsse die Bundesregierung stärker in Kita-Plätze und Ganztagsschulen investieren. Anders als bislang verlangt der IWF von Deutschland aber nicht mehr, einfach nur mehr Geld in die Hand zu nehmen. Dies mache angesichts der guten wirtschaftlichen Lage wenig Sinn. Stattdessen müsse die Struktur des Bundeshaushalts verändert werden. Die Bundesregierung solle weniger Geld für Soziales ausgeben und Einnahmen stattdessen stärker für Zukunftsinvestitionen nutzen, hieß es. Insgesamt sei der Aufschwung der deutschen Wirtschaft intakt. Abzulesen sei dies auch an den aus IWF-Sicht zuletzt erfreulich hohen Lohnabschlüssen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.05.2018 - 14:08 Uhr

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