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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grünen-Chef Habeck kritisiert Umweltministerin Schulze


Robert Habeck / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Grünen-Chef Robert Habeck hat die Absage von Bundesumweltministerin Svenja Schulze an die Einführung einer Plastiksteuer scharf kritisiert. "Es geht mir auf den Keks, dass alle immer rumlamentieren, dass Plastik das Megaproblem des Jahrhunderts ist, sich aber in die Büsche schlagen, sobald es konkret wird", sagte Habeck dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgabe). "Wir brauchen ein umfassendes, konkretes Maßnahmenpaket gegen Wegwerfplastik", forderte Habeck.

Der Grünen-Chef rief die Bundesumweltministerin zur Unterstützung der von der EU vorgeschlagenen Steuer auf Einwegprodukte wie Plastikbesteck und Strohhalme auf. "Strohhalme heißen ja nicht umsonst Stroh- und nicht Plastikhalme", so Habeck. Zudem forderte Habeck die Streichung von Subventionen, die den Einsatz von Plastik in der Industrie begünstigen. "Erdöl, das für die Produktion von Kunststoffen verwendet wird, wird anders als Öl für Kraftstoffe steuerlich bevorzugt. So fördert der Staat die Plastikflut mit mindestens 780 Millionen Euro jährlich", erläuterte Habeck. Darüber hinaus seien die Hersteller aufgefordert, besser recycelbare, sortenreinere Kunststoffe zu produzieren. "Wenn Kunststoff, dann langlebig und wiederverwertbar", sagte Habeck. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hatte sich im Gespräch mit dem RND (Freitagausgabe) im Kampf gegen Plastikmüll gegen eine neue Steuer gewandt. "Ich bezweifle, dass ein paar murrend an der Kasse bezahlte Cent zu einem Umdenken führen", sagte die SPD-Politikerin. "Aus Umweltsicht brauchen wir keine neue Steuer, sondern eine intelligentere Steuerung, die zu weniger Abfall und mehr Recycling führt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.05.2018 - 10:27 Uhr

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