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Börse

Der DAX ist am Freitag freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit rund 12.410 Punkten berechnet und damit 0,7 Prozent über Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste stand in den ersten Handelsminuten die Deutsche Bank mit einem Zugewinn von über zwei Prozent, direkt dahinter allerdings im Block die Autowerte Daimler, VW, BMW und der Zulieferer Conti. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Thüringer FDP-Chef fordert Kurskorrektur seiner Partei


Thomas Karl Leonard Kemmerich / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Bundesparteitag der FDP an diesem Wochenende fordert der Thüringer Landesvorsitzende Thomas Kemmerich eine Kurskorrektur seiner Partei. In vielen Fragen dominiere "eine eher westdeutsche Sicht auf die Dinge", sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Ostdeutsche Perspektiven finden dagegen zu wenig Gehör in der Partei."

Die Partei müsse sich breiter aufstellen. "Wir werden nicht mit dem Programm von 2017 den Wahlkampf von 2021 führen können." Der Thüringer FDP-Landesparteichef sieht nach wie vor kulturelle Unterschiede zwischen Ost und West - etwa bei der Frage der Russlandpolitik. "Im Osten haben viele Bürger echte Freundschaften oder zumindest starke emotionale Beziehungen zu Russland. Viele sagen mir: Das russische Volk steht uns näher als das amerikanische, ihr dürft die Russen nicht so vorführen." Aus Düsseldorfer Sicht sei das vielleicht befremdlich. Doch die kulturellen Unterschiede beträfen nicht nur die Ostpolitik, sondern auch für die Sozialpolitik. Viele "flotte Ideen" der Parteispitze, die in anderen Teilen Deutschlands Beifall fänden, stießen in Ostdeutschland auf Unverständnis. Der Thüringer Landesverband fordert in einem Antrag an den Bundesparteitag, die Russlandpolitik neu auszurichten und die wirtschaftlichen Sanktionen zu beenden. Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hatte sich anders als Parteichef Christian Lindner hinter diese Position gestellt. Dem Parteitag liegen nun zwei Anträge zu dieser Frage vor, neben dem Antrag aus Thüringen auch ein Antrag des Parteivorstands.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.05.2018 - 01:00 Uhr

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