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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Dagdelen fürchtet nukleares Wettrüsten im Nahen und Mittleren Osten


Sevim Dağdelen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Iran-Deal auszusteigen, fürchtet die stellvertretende Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen ein nukleares Wettrüsten im Nahen und Mittleren Osten. "In der Türkei gibt es Bestrebungen nach Atomkraftwerken, aber auch nach der Herstellung von Atomwaffen", sagte Dagdelen am Mittwoch dem Sender n-tv. Sie bezeichnete Trumps Entscheidung als "Einstieg in die Eskalation".

Die Linken-Politikerin forderte Deutschland und die anderen Staaten, die das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen haben, auf, "klare Kante" zu zeigen. Auch der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, warnte vor einem atomaren Wettrüsten im Nahen Osten. Man müsse "nur eins und eins zusammenzählen", um zu sehen, was passiert, wenn das Abkommen mit dem Iran nach dem Ausstieg der USA nicht doch noch gerettet werden könne, sagte Nouripour am Mittwoch im RBB-Inforadio. "Das wird dazu führen, dass die Iraner ihre Zentrifugen weiter hochfahren. Das wird dazu führen, dass die Inspektionen zurückgefahren werden. Das ist der schnellste Weg des Irans zu einer Bombe." Man könne jetzt schon sehen und zugucken, wie andere Staaten in der Region auch eine Bombe haben wollten, so Nouripour. "Das heißt, dass die sowieso schlimme Lage im Nahen Osten jetzt nuklearisiert wird - und das in der unmittelbaren Nachbarschaft Europas. Das ist schlicht dramatisch." Das Verhalten der USA sei "unverzeihlich", sagte der Grünen-Politiker.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.05.2018 - 13:19 Uhr

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