Dienstag, 16. Oktober 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wirtschaft und Rektoren wollen Universitäten entlasten


Junge Leute vor einer Universität / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wirtschaft und Hochschulrektoren fordern eine Umlenkung der Mehrheit der Studenten von den überlasteten Universitäten an die Fachhochschulen im Rahmen des neuen Hochschulpaktes. "Unsere Hochschulstruktur – rund zwei Drittel der Studierenden an den Unis, nur ein Drittel an den Fachhochschulen – ist falsch: es müsste eher umgekehrt sein", sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, dem "Handelsblatt". Das hätte man längst tun sollen, spätestens als vor zehn Jahren die Studentenzahlen massiv gestiegen sei, so Hippler.

"Es fehlte aber der politische Wille." Nur Baden-Württemberg und Hamburg haben kräftig umgesteuert und den Anteil der Uni-Studenten auf unter 60 Prozent gesenkt. In Niedersachsen hingegen sind es fast unverändert 70 Prozent. Doch es gibt eine neue Chance: Bis Frühjahr 2019 müssen Bund und Länder den neuen Hochschulpakt aushandeln. Dabei will der Bund nun dauerhaft in die Mitfinanzierung einsteigen. "Damit könnte er die überfällige Wende gemeinsam mit den Ländern endlich anstoßen", so Hippler. "Das wäre ein nachhaltiger Beitrag, die Zukunft des Hochschulstandorts Deutschland zu sichern." Die praxisnahe Ausbildung an den Fachhochschulen habe über Jahrzehnte maßgeblich zum Erfolg der deutschen Wirtschaft, vor allem des Mittelstandes, beigetragen, sagte Hippler weiter. Daher plädiert auch die Wirtschaft für eine Umlenkung der Studentenströme: "Es wäre sehr gut, wenn anteilsmäßig deutlich mehr Studenten an Fachhochschulen ausgebildet würden", sagte Volker Meyer-Guckel, Vize-Generalsekretär des Stifterverbandes der Wirtschaft für die Wissenschaft dem "Handelsblatt". Die Politik habe den Umbau bisher versäumt, weil dafür in einem ersten Schritt Investitionen in die Fachhochschulen nötig wären, so Hippler. Zudem sei es auch "rein organisatorisch viel leichter, kurzfristig viele zusätzliche Studierende an großen Unis unterzubringen als an kleinen FHs". Mittel- und langfristig ließe sich jedoch viel Geld sparen: "Ein Studienplatz an der Uni kostet selbst ohne die teure Medizin mehr als 7.000 Euro pro Jahr, an der FH nur 5.300."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.05.2018 - 09:44 Uhr

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