Montag, 23. Juli 2018
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Börse

Der DAX hat am Montagmittag seine anfänglichen Verluste reduziert und zwischenzeitlich sogar den Sprung in die Pluszone geschafft. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit 12.533 Punkten berechnet und damit noch 0,2 Prozent unter Freitagsschluss. Negative Vorgaben kamen aus Asien: Der Nikkei-Index hatte zuletzt nachgelassen und mit einem Stand von 22.396,99 Punkten geschlossen (-1,33 Prozent). [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutsches Grundwasser stark mit Nitrat belastet


Wasser trinkende Frau / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Grundwasser in Deutschland hat im EU-Vergleich die zweithöchste Belastung mit Nitraten. Nach einem Bericht der EU-Kommission, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten, überschritten zwischen 2012 und 2015 28 Prozent der deutschen Grundwassermessstationen im Schnitt den Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Wasser. Nur auf Malta lag dieser Wert im selben Zeitraum höher - dort lagen 71 Prozent der Stationen über der 50-Milligramm-Grenze.

Insgesamt besserte sich die Grundwasserqualität in den Mitgliedsstaaten leicht: Im Vergleich zum vorigen Bericht sank die Zahl der belasteten Messstellen in der EU von 14,4 auf 13,2 Prozent. Grünen-Politiker Friedrich Ostendorff fordert angesichts der Zahlen ein Umdenken in der Agrarpolitik. "Der EU-Bericht bestätigt die hohe Belastung von Grundwasser durch Nitrate aus der Intensiv-Tierhaltung", sagte Ostendorff den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Ob die neue Dünge-Verordnung die notwendigen Besserungen bringt, bleibt fraglich." Die Exportausrichtung der Intensivtierhaltung in Deutschland gehe auf Kosten von bäuerlichen Betrieben, Verbrauchern und Umwelt, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher der Grünen. "Wir brauchen eine regionale Produktion mit mehr Qualität und Wertschöpfung statt Dumping-Masse für den Export."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.05.2018 - 01:00 Uhr

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