Donnerstag, 24. Mai 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Iran-Abkommen: Österreich warnt USA vor Bruch des Völkerrechts
UNHCR: Lage inhaftierter Migranten in Libyen "extrem beunruhigend"
Viele Ausländerbehörden können noch keine Fingerabdrücke überprüfen
Mehr als eine Million Anträge auf Rente mit 63
Metall-Arbeitgeber fordern Ausweitung der Zumutbarkeitsregeln
Barley verteidigt neue Datenschutzregeln
DAX fällt am Mittag unter 13.000-Punkte-Marke
US-Schriftsteller Philip Roth im Alter von 85 Jahren gestorben
BKA sieht keinen Kontrollverlust der Polizei in Ellwangen
BKA-Präsident warnt vor anhaltend hoher Terrorgefahr

Newsticker

00:00Mehr als eine Million Anträge auf Rente mit 63
00:00BKA-Präsident warnt vor anhaltend hoher Terrorgefahr
00:00BKA sieht keinen Kontrollverlust der Polizei in Ellwangen
00:00Viele Ausländerbehörden können noch keine Fingerabdrücke überprüfen
00:00UNHCR: Lage inhaftierter Migranten in Libyen "extrem beunruhigend"
23:03Trump erwägt neue Zölle auf Auto-Importe
22:17Dow dreht ins Plus - Euro schwächer
21:36Spahn hält Erhöhung des Pflegebeitrags für unvermeidbar
20:51Lambsdorff kritisiert künftige italienische Regierung
20:22Datenschutzexperte bezeichnet DSGVO als Zwischenschritt
20:21Oberfranken: 64-Jährige wird von eigenem Auto überrollt und stirbt
19:33Italiens Präsident beauftragt Conte mit Regierungsbildung
19:31++ EILMELDUNG ++ Italien: Giuseppe Conte mit Regierungsbildung beauftragt
18:55Bundestagskommission beschließt Maßnahmen gegen Hackerangriffe
18:48Paritätischer fordert Gesamtkonzept gegen Pflegenotstand

Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.976,84 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,47 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Dabei waren kurz vor Handelsschluss alle Werte im roten Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutsche fordern Fortsetzung des Iran-Deals bei Ausstieg der USA


Schwerwasserreaktor im iranischen Arak / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutsche Außenpolitiker verschiedener Parteien fordern eine Fortsetzung des Iran-Atomdeals auch bei einem Ausstieg der USA. Roderich Kiesewetter, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, sagte der "Welt" (Mittwochausgabe), es gelte, das von Vetomächten im Sicherheitsrat und Deutschland ausgehandelte Abkommen auch bei einem Ausscheiden der USA "zukunftsfest" zu machen. "Im Falle von wiedereingesetzten US-Sanktionen müssen europäische Banken und Unternehmen von der extraterritorialen Wirkung ausgenommen werden und den Iran damit zu einer konstruktiven Fortsetzung der Gespräche veranlassen", sagte Kiesewetter.

Mit solchen Ausnahmen könnten europäische Unternehmen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Iran fortzusetzen, ohne ihrerseits von US-amerikanischen Sanktionen getroffen zu werden. Der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, sagte der "Welt": "Deutschland sollte nach dem absehbaren Ausstieg der USA alles daransetzen, um mit seinen europäischen Partnern, Russland und China das Abkommen aufrechtzuerhalten und damit die iranischen Atomaktivitäten zu begrenzen." Er fügte hinzu: "Die Europäer müssen Mechanismen entwickeln, um die Auswirkungen möglicher US-amerikanischer Sanktionen auf europäische Wirtschaftsaktivitäten zu begrenzen - wenn der wirtschaftliche Nutzen des Abkommens ganz entfällt, könnte der Iran auch aussteigen." Nouripour warnte, der erwartete faktische Ausstieg der USA aus dem Abkommen könne dem Iran ermöglichen, "den schnellsten Weg zur Atombombe zu wählen", sagte Nouripour. Das wiederum werde Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei motivieren, "ebenfalls nach der Atombombe zu streben. Kurzum: Ein faktisches Ende des Atom-Abkommens führt zu einer immensen physischen Bedrohung Europas und der Welt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 08.05.2018 - 16:10 Uhr

   © news25 2015 | Impressum