Mittwoch, 23. Januar 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grütters kritisiert "kulturelle Selbstverleugnung" der Deutschen


Monika Grütters / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat "eine an kulturelle Selbstverleugnung grenzende Haltung" der Deutschen in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen kritisiert. Hier werde "jede Form der Rückbindung an das Eigene zum Anachronismus" erklärt, in der irrigen Annahme, "damit der Toleranz gegenüber dem Anderen einen Dienst zu erweisen", sagte Grütters der Wochenzeitung "Die Zeit". Tatsächlich stärke diese Haltung aber jene Kräfte, die sie zu bekämpfen meint, "nämlich die religiösen Fundamentalisten und Fanatiker, aber auch die Populisten und Nationalisten".

Grütters hält dagegen: Demokratie "lebt nicht von der Selbstverleugnung, sondern vom Diskurs, von der Auseinandersetzung, von der aktiven Verständigung auf gemeinsame Werte". Auch über das Kreuz müsse man sich verständigen, "man kann es nicht verordnen". Grütters beklagte, dass die Deutschen sich mit dem Kreuz schwer tun und "das öffentliche Bekenntnis zu den christlichen Wurzeln unserer Gesellschaft" scheuen. "Für mich gehört das Kreuz ins Kanzleramt, weil es Zeichen meiner inneren Orientierung ist". Mit Blick auf Markus Söder kritisierte die CDU-Politikerin: "Wer es nicht mehr gewohnt ist, sich zu bekennen, der neigt im Bekenntnisfall dann auch mal zu Unbeholfenheit und Übertreibung."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.05.2018 - 14:23 Uhr

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