Dienstag, 23. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundesregierung will Binnenschiffern beim Klimaschutz beistehen
Union will Einwanderungsgesetz nachschärfen
Chebli deaktiviert Facebook-Account wegen Hass-Nachrichten
Bartsch: Rot-Rot-Grün in Hessen wird nicht an Linken scheitern
Bauhaus-Professor kritisiert Konzertabsage in Dessau
DZ-Bank-Chef: Zinsen steigen Ende 2019 deutlich
Siemens-Chef Kaeser sagt Teilnahme an Riad-Konferenz ab
Kretschmer will Strukturwandel in der Lausitz weiter vorantreiben
Schneller Kohleausstieg gefährdet laut IW-Studie 72.000 Jobs
Rehlinger fordert "fairen Wettbewerb" im weltweiten Stahlhandel

Newsticker

09:51INSA sieht Grüne auf Allzeithoch
09:44Bundesregierung will Binnenschiffern beim Klimaschutz beistehen
09:30DAX startet im Minus - Rückschlag für Bayer im Glyphosat-Prozess
09:13Özdemir kritisiert Merkels Diesel-Vorschlag als "Treppenwitz"
09:00Mützenich für umfassenden Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien
08:40Erzeugerpreise im September gestiegen
08:19Bartsch hält politische Wende durch Hessen-Wahl für möglich
08:04Bahn setzt in Logistik zunehmend auf künstliche Intelligenz
07:52Lambsdorff fürchtet "neues Hochrüsten" zwischen USA und Russland
07:36IG-BCE-Chef warnt RWE vor betriebsbedingten Kündigungen
07:24Städtetag: Einwanderungsgesetz für Fachkräfte muss schnell kommen
07:08FDP-Generalsekretärin Beer soll Parteivize werden
05:00Wirtschaftsverbände kritisieren Regierungspläne für Unternehmenssanktionen
05:00Italien-Krise: Sinn befürchtet "nervöse" Reaktion der Kapitalmärkte
05:00SPD-Experte Schmid: Keine Grundlage für Saudi-Arabien-Rüstungsexporte

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst deutliche Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.365 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kosovo drängt auf Beschleunigung der EU-Erweiterung


EU-Fahnen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Kosovo plädiert für eine schnelle Erweiterung der Europäischen Union (EU) auf dem Westbalkan. "Bei der EU-Erweiterung auf dem Westbalkan geht es darum, den Einfluss gefährlicher Ideologien und den Einfluss anderer anti-europäischen und anti-westlichen Mächte zu verhindern", sagte Hashim Thaçi, Präsident des Kosovo, dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Wir hoffen daher unter diesen Umständen, den Weg des Kosovo nach Europa beschleunigen zu können."

Das seit 2016 amtierende Staatsoberhaupt und frühere UCK-Führer besucht ab Dienstag Deutschland und trifft am Mittwoch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. "Vor einer Verlangsamung oder gar einem Rückzug der EU aus der Region kann ich nur eindringlich warnen. Die EU kann sich auf dem Balkan kein Zögern leisten, sonst wächst der Einfluss Russlands", warnte Thaçi. "Die EU kann sich kein schwarzes Loch auf dem Balkan leisten", sagte der Präsident. Kosovo, der jüngste Staat in Europa, steht auf der Liste der EU-Anwärter in Südosteuropa ganz hinten. Die frühere jugoslawische Teilrepublik wird von fünf EU-Mitgliedsstaaten nicht anerkannt, darunter sind Spanien, Griechenland und Rumänien. Auf Vermittlung der EU suchen die einstigen Erzfeinde Serbien und Kosovo einen schwierigen Annäherungsprozess, in dem es immer wieder Rückschläge gibt. Die Aussöhnung ist eine zentrale Bedingung für eine spätere EU-Mitgliedschaft. Thaçi hat erst vor wenigen Tagen ein Grenzabkommen mit Montenegro unterzeichnet. Das Nachbarland erkennt im Gegensatz zu Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo an. "Ich bin sehr daran interessiert, dass wir normale Beziehungen zu Serbien aufbauen. Davon hängt die Zukunft unseres Landes ab. Wir dürfen uns nicht über frühere Zeiten beklagen, sondern an der Zukunft arbeiten", sagte Thaçi der Zeitung. "Es ist nicht im Interesse von Serbien, sondern der ganzen Region, dass wir in unseren bilateralen Beziehungen Fortschritte machen. Doch eine Bedingung ist zweifellos, dass Serbien seinen Nachbarn Kosovo als eigenständigen Staat anerkennt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 08.05.2018 - 11:35 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung