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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.071,54 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,17 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von RWE mit einem kräftigen Kurssprung von über fünf Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von der Deutschen Lufthansa und von Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Viele Regierungsbeamte arbeiten im Sonderurlaub für die Wirtschaft


Auswärtiges Amt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dutzende Regierungsbeamte arbeiten in ihrem Sonderurlaub für Unternehmen und Wirtschaftsverbände, einige sogar in Leitungsfunktionen und über mehrere Jahre hinweg. Darunter ist ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, der inzwischen zum Cheflobbyisten eines Autokonzerns aufgestiegen ist. Ein weiterer Außenamtsmitarbeiter ist seit 2015 beurlaubt und seitdem für einen bekannten Großkonzern im Bereich "Internationale Beziehungen" tätigt.

Ein Beamter des Bundesverkehrsministeriums steht bei einem börsennotierten Baukonzern auf der Gehaltsliste. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, über die die "Passauer Neuen Presse" in der Dienstagsausgabe berichtet. Demnach haben seit 2004 insgesamt 41 Beamte des Bundes einen extralangen Sonderurlaub beantragt und bewilligt bekommen. Der beim Autokonzern tätige Beamte ist seit 2014 "befristet beurlaubt". Drei weitere Mitarbeiter des Außenministeriums arbeiteten von 2009 bis 2014 im Schnitt 19 Monate für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Auch das Bundesfinanzministerium erlaubt zwei Mitarbeitern, per Sonderurlaub für vier bzw. drei Jahre einer Leitungsfunktion bei der Deutschen Bahn nachzugehen. "Diese Praxis ist hoch problematisch", kritisierte die Linken-Abgeordnete Eva-Maria Elisabeth Schreiber in der "Passauer Neuen Presse". Sie sichere den Unternehmen "über Kontakte einen privilegierten Zugang zu Ministerien" und bedeute so einen "gravierenden Interessenkonflikt". Sie fordert, dass die Bundesregierung genaue Angaben über die "ausgeliehenen" Staatsdiener mache. Die Bundesregierung selbst verteidigt den regen Austausch zwischen Ministerien und Privatwirtschaft und betont, auch der Einsatz des Außenamtsmitarbeiters bei Volkswagen liege "im besonderen Interesse der Bundesregierung". Dessen Tätigkeit steigere schließlich die Kompetenz der Außenwirtschaft und diene "dem besseren Verständnis von Wirtschaft und Bundesregierung", heißt es in der Antwort.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.05.2018 - 05:00 Uhr

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