Dienstag, 16. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Opel steht Rückruf von 100.000 Diesel-Autos kurz bevor
Fresenius erwartet 2019 erste Umsätze mit eigener Humira-Version
Nach Bayern-Wahl: SPD-Politiker greifen CSU an
Pfefferspray-Einsatz bei G20 bleibt ohne Konsequenzen
Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof beendet
Spahn warnt SPD vor GroKo-Ausstieg
DAX dreht am Mittag ins Plus - Euro stärker
Brexit: Grüne warnen vor Zugeständnissen
DAX im Plus - Euro stärker
SPD-Abgeordnete in Schleswig-Holstein fordern Ende der GroKo

Newsticker

09:42Mesale Tolu rechnet mit Verurteilung in der Türkei
09:30DAX startet freundlich - Telekom vorne
09:18Mittelstand kritisiert Wirtschaftsminister Altmaier
09:07Studie: Brexit trifft NRW härter als den Bund
08:56Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Rheinland-Pfalz
08:29Importpreise im August deutlich gestiegen
08:19Digitalisierung im Verteidigungsministerium stockt
08:09Absatz von Zigaretten im dritten Quartal rückläufig
07:56Sachsen-Anhalt will Quote für Radverkehr-Investitionen festlegen
07:38Agrarministerium will auffällige Wölfe töten lassen
07:27Caritas-Präsident fordert Bildungsoffensive zur Digitalisierung
07:11Barley ruft Union zu Ende der Streitigkeiten in der Koalition auf
06:00Röttgen zur Bayern-Wahl: "Es muss zu personellen Konsequenzen kommen"
05:00WWF-Studie: Vollständige Umstellung auf Ökostrom würde 2,5 Prozent der Landesfläche benötigen
03:00Fraktionschef der NRW-SPD: Nicht viele Gründe sprechen für GroKo

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.655 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Viele Regierungsbeamte arbeiten im Sonderurlaub für die Wirtschaft


Auswärtiges Amt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Dutzende Regierungsbeamte arbeiten in ihrem Sonderurlaub für Unternehmen und Wirtschaftsverbände, einige sogar in Leitungsfunktionen und über mehrere Jahre hinweg. Darunter ist ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, der inzwischen zum Cheflobbyisten eines Autokonzerns aufgestiegen ist. Ein weiterer Außenamtsmitarbeiter ist seit 2015 beurlaubt und seitdem für einen bekannten Großkonzern im Bereich "Internationale Beziehungen" tätigt.

Ein Beamter des Bundesverkehrsministeriums steht bei einem börsennotierten Baukonzern auf der Gehaltsliste. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, über die die "Passauer Neuen Presse" in der Dienstagsausgabe berichtet. Demnach haben seit 2004 insgesamt 41 Beamte des Bundes einen extralangen Sonderurlaub beantragt und bewilligt bekommen. Der beim Autokonzern tätige Beamte ist seit 2014 "befristet beurlaubt". Drei weitere Mitarbeiter des Außenministeriums arbeiteten von 2009 bis 2014 im Schnitt 19 Monate für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Auch das Bundesfinanzministerium erlaubt zwei Mitarbeitern, per Sonderurlaub für vier bzw. drei Jahre einer Leitungsfunktion bei der Deutschen Bahn nachzugehen. "Diese Praxis ist hoch problematisch", kritisierte die Linken-Abgeordnete Eva-Maria Elisabeth Schreiber in der "Passauer Neuen Presse". Sie sichere den Unternehmen "über Kontakte einen privilegierten Zugang zu Ministerien" und bedeute so einen "gravierenden Interessenkonflikt". Sie fordert, dass die Bundesregierung genaue Angaben über die "ausgeliehenen" Staatsdiener mache. Die Bundesregierung selbst verteidigt den regen Austausch zwischen Ministerien und Privatwirtschaft und betont, auch der Einsatz des Außenamtsmitarbeiters bei Volkswagen liege "im besonderen Interesse der Bundesregierung". Dessen Tätigkeit steigere schließlich die Kompetenz der Außenwirtschaft und diene "dem besseren Verständnis von Wirtschaft und Bundesregierung", heißt es in der Antwort.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 08.05.2018 - 05:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung