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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

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In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Chef der Wirtschaftsweisen warnt vor höheren Ausgaben


Bundesministerium der Finanzen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Aus Sicht von Ökonomen sollten mögliche höhere Steuereinnahmen für die Bundesregierung nicht Anlass für höhere Ausgaben sein. Die Bundesregierung sollte die nach den Erwartungen des Bundesfinanzministeriums höheren Mehreinnahmen für die Entlastung der Bürger und Schuldentilgung verwenden. "Es handelt sich um eine Prognose für die Zeit bis 2022, die voraussetzt, dass die Konjunktur weiterhin brummt. Dafür gibt es aber keinerlei Garantie", sagte Christoph Schmidt, Chef der Wirtschaftsweisen, dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

"Zusätzliche öffentliche Investitionen, etwa für Verteidigung, ließen sich auch ohne Budgetausweitung realisieren", sagte Schmidt weiter. Nach der Vorlage des Bundesfinanzministeriums für die Steuerschätzung, über die das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) am Montag berichtet hatte, dürfen Bund, Länder und Gemeinden ein Plus von 60 Milliarden Euro an Steuereinnahmen erwarten. Von denen würden zehn Milliarden Euro auf den Bund entfallen. Der Arbeitskreis Steuerschätzung will am Mittwoch seine offiziellen Zahlen bekannt geben. Ifo-Präsident Clemens Fuest spricht sich zwar dafür aus, den Wehretat zu erhöhen: "Ich persönlich halte höhere Verteidigungsausgaben für dringend notwendig", sagte er dem "Handelsblatt". Ansonsten hält auch er die Schuldentilgung für richtig. Finanzpolitik dürfe nicht nach Kassenlage gemacht werden, so Fuest. Deshalb sollten auch die Steuern nicht wegen kurzfristiger Mehreinnahmen gesenkt werden. Ökonom Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) plädiert hingegen dafür, die Mehreinnahmen auszugeben. "Höhere öffentliche Investitionen sollten die oberste Priorität haben", sagt er. Angesichts des maroden Zustands vieler Schulen und Straßen seien sie "dringend erforderlich".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.05.2018 - 17:34 Uhr

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