Sonntag, 22. Juli 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Stahlindustrie fordert Schutzmaßnahmen gegen Importschwemme


Stahlproduktion / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wegen des Zollstreits mit den USA mehren sich nach Ansicht der deutschen Stahlindustrie die Anzeichen für eine Importschwemme. "Es ist völlig realistisch, dass die Länder, die wegen der Zölle nicht mehr in die USA liefern können, mit ihrem Stahl auf den europäischen Markt drängen", sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe). "Tatsächlich haben wir schon an den ersten Monaten dieses Jahres gesehen, wie sich die Mengen auf dem europäischen Stahlmarkt durch Importe aus Ländern wie Russland oder der Türkei deutlich erhöhen."

Kerkhoff zufolge stiegen die Importe aus Russland gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 139 Prozent. Er forderte die EU auf, Schutzmaßnahmen gegen solche Umlenkungseffekte zu ergreifen. Kerkhoff brachte Schutzklauseln ins Gespräch, sogenannte Safeguards. Diese seien handelsrechtlich erlaubt. "Dafür legt man zunächst anhand der letzten Jahre ein bestimmtes Importniveau fest", erklärte Kerkhoff. "Alle darüber hinausgehenden Einfuhren werden dann mit einem Zollsatz belegt." Das entsprechende Verfahren habe die EU bereits eingeleitet, es sei keine Zeit zu verlieren. Anfang März hatte US-Präsident Donald Trump per Dekret Einfuhrzölle von 25 Prozent auf Stahl und 10 Prozent auf Aluminium verhängt. Eine Ausnahmeregelung für die EU verlängerte Trump kürzlich bis zum 1. Juni. Brüssel verhandelt derzeit intensiv mit Washington, um dauerhaft von den Zöllen ausgenommen zu werden. Kerkhoff zeigte sich zufrieden mit der Verhandlungsführung der EU, machte aber deutlich, dass die Staatengemeinschaft "einig auftreten" müsse und sich "nicht auseinanderdividieren lassen" dürfe. Die europäischen Unterhändler müssten jede Art von Eskalation vermeiden, aber zugleich "den betroffenen Sektoren höchstmöglichen Schutz vor den Folgen dieser Strafzölle" geben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.05.2018 - 07:24 Uhr

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