Dienstag, 14. August 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX praktisch unverändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.358,87 Punkten berechnet, eine Veränderung von rechnerisch 0,00 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss, aber bei genauem Hinsehen 0,13 Punkte höher. Bei den Einzeltiteln gab es dagegen deutliche Unterschiede: Aktien von RWE, legten über drei Prozent zu, Adidas und SAP waren kurz vor Handelsende fast zwei Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Pläne für EU-Einlagensicherung


Skyline von Frankfurt / Main / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der CDU-Wirtschaftsflügel sperrt sich gegen EU-Pläne für eine gemeinsame europäische Absicherung von Spareinlagen. Der Grund: Faule Kredite in anderen Ländern, für die deutsche Steuerzahler mit haften würden. Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, sagte der "Bild" (Montagausgabe): "Nach dem Nein von Wolfgang Schäuble und Olaf Scholz versucht es Brüssel weiter. So kann es nicht weitergehen. Die EU-Kommission will über eine europäische Einlagensicherung deutsche Sparer in die Haftung für faule südeuropäische Bankkredite nehmen, bevor sie dort bereinigt werden. In Italien werden über 300 Milliarden Euro faule Kredite nicht mehr von den Schuldnern bedient. In der ganzen EU sind es über tausend Milliarden Euro. Hier droht die Sozialisierung fauler Privatschulden."

Die Kritik dürfte sich auch an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) richten, die auf dem EU-Rat Ende Juni Beschlüsse zu den von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angeregten Reformen fassen will. Steiger: "Das ist ein neuer Angriff auf unsere Tugend der Sparsamkeit. Denn unsere Sparer leiden schon seit Jahren unter den künstlich niedrigen Zinsen durch die EZB-Politik. Warum sollte die Regierung in Rom schmerzhafte Reformen angehen - etwa durch ein härteres Insolvenzrecht - wenn in Aussicht steht, die Probleme auf die EU-Ebene abwälzen zu können."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.05.2018 - 00:00 Uhr

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