Sonntag, 16. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Literaturkritiker Scheck begrüßt Nobelpreis-Absage


Denis Scheck / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Literaturkritiker Denis Scheck hat die Entscheidung der Schwedischen Akademie begrüßt, den Nobelpreis für Literatur in diesem Jahr nicht zu vergeben. "Wir können nur die Konsequenz ziehen: Nehmen wir doch diesen Preis bitte nicht mehr so wichtig", sagte er den ARD-"Tagesthemen". In der Schwedischen Akademie gehe es "im Grunde zu wie in einem sehr guten Unterhaltungsroman", sagte Scheck.

"Ich bin gar nicht traurig, dass der Literaturnobelpreis dieses Jahr ausfällt. Dafür ist die Gaudi der sich selbst demontierenden Akademie einfach ein zu großes Vergnügen." Er hoffe, dass "diese Gelegenheit genutzt wird um uns endlich von dem naiven Kinderglauben zu kurieren, dass der Preis mehr ist als Einladung, über Literatur ins Gespräch zu kommen", betonte der Literaturexperte. "Man muss sich ja nur mal vor Augen führen: Von den Großen der Literatur des 20. Jahrhunderts, also James Joyce, Franz Kafka, Marcel Proust, Vladimir Nabokov, Arno Schmidt, hat die Akademie keinen einzigen ausgezeichnet. Die mussten in die Grube fahren ohne Literaturnobelpreis." Es sei gar nicht möglich, mit einem Literaturpreis pro Jahr "dem komplexen Phänomen Weltliteratur" gerecht zu werden. "Also: Freuen wir uns aufs nächste Jahr, wenn dann gleich zwei Literaturnobelpreise verliehen werden." Scheck erzählte, er sei einmal bei einer Auslandstagung der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung dabei gewesen, die den wichtigsten deutschen Literaturpreis vergibt, den Büchner-Preis. "Ich durfte das Zusammentreffen der beiden Akademien erleben und kann Ihnen sagen: Heissa, war das ein Rollatorenwettlauf!" Die Akademien, deren Mitgliedschaft auf Lebenszeit vergeben würden, seien "extrem überaltert", sagte Scheck. "Wer das gesehen hat, der weiß, warum Philip Roth bis auf den heutigen Tag auf seinen Literaturnobelpreis vergebens wartet."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.05.2018 - 21:39 Uhr

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