Freitag, 14. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Nürnberg: Drei verletzte Frauen nach Angriff durch Unbekannten
Hälfte der Flüchtlinge arbeitet als Facharbeiter oder Experte
EU-Parlamentspräsident warnt vor neuen Flüchtlingskrisen
Nancy Wilson ist tot
Kretschmann und Günther bekräftigen Nein zur Grundgesetzänderung
Grüne kritisieren Änderung des Personenstandsrechts als zu zaghaft
EU-Gipfel endet ohne Lösung für May - Merkel pocht auf Regeln
FDP-Vize Kubicki: AKK wird schwache CDU-Vorsitzende sein
Staatsrechtler kritisiert Merkels Umgang mit Deutscher Umwelthilfe
Union rebelliert gegen Scholz-Pläne für Grundsteuer

Newsticker

22:221. Bundesliga: Wolfsburg gewinnt in Nürnberg
22:221. Bundesliga: Wolfsburg gewinnt in Nürnberg
22:09US-Börsen lassen kräftig nach - Sorgen um Weltwirtschaft
22:09US-Börsen lassen kräftig nach - Sorgen um Weltwirtschaft
20:232. Bundesliga: HSV gewinnt in Duisburg und ist Herbstmeister
19:16BSI ist gegen Huawei-Boykott
18:19Bundesregierung streitet über Bahn-Finanzierung
18:15Studie: Frauen sind von Teilzeit begeistert
18:00Union rebelliert gegen Scholz-Pläne für Grundsteuer
18:00Söder erwartet Kurswechsel in der CDU
17:35DAX reduziert Verluste - Kleines Wochenplus
17:16Lindner hält Jamaika-Koalition wieder für möglich
16:54Ost-CDU diskutiert über Strategie für Wahlkämpfe in 2019
16:33Brexit: Merkel will enge Partnerschaft mit Großbritannien
16:03Hälfte der Flüchtlinge arbeitet als Facharbeiter oder Experte

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Scholz gegen automatische Schuldenerleichterungen für Griechenland


Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesfinanzministerium will auch unter Olaf Scholz (SPD) Schuldenerleichterungen für Griechenland an Bedingungen knüpfen. Das berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf ein Papier des Ministeriums zur Vorbereitung des Treffens der Euro-Finanzminister an diesem Freitag. Demnach spricht sich das Finanzministerium dafür aus, dass Athen bei einem geplanten Mechanismus zu Schuldenerleichterungen Auflagen erhält.

"Ein schwaches Wachstum würde somit Griechenland nicht automatisch berechtigen, seine Schuldendienstzahlungen zu reduzieren", heißt es in dem Papier des Finanzministeriums. Derzeit wird auf europäischer Ebene ein sogenannter Wachstumsmechanismus für Griechenland diskutiert, bei dem das Land Schuldenerleichterungen erhalten würde, wenn sich die Wirtschaft schlechter entwickelt als erwartet. Scholz` Beamte machten in einer Vorbereitungsrunde für das Treffen der Euro-Finanzminister allerdings deutlich, dass sie weitere Auflagen wollen. "Danach könnte der Mechanismus nur dann aktiviert und fortgeführt werden, wenn Griechenland auf Basis einer regelmäßigen Überprüfung seinen Nachprogrammverpflichtungen nachkommt, wie sie etwa aus der Einhaltung der europäischen Fiskalregeln resultieren", zitiert das "Handelsblatt" aus dem Papier. Die europäischen Institutionen, der Internationale Währungsfonds (IWF) und einige Mitgliedstaaten würden hingegen eine "weitgehend automatische Anwendung des Mechanismus befürworten". Beim geplanten Ausbau des Euro-Rettungsfonds ESM stellt Scholz ebenfalls Bedingungen. Das Finanzministerium spricht sich dagegen aus, dem ESM schnell die Absicherung des Bankenabwicklungsfonds zu übertragen. Vielmehr solle es "hinsichtlich des ESM ein Gesamtpaket geben", heißt es in dem Papier. Die Frage der Letztsicherung "könne nicht davon unabhängig geklärt werden". Hintergrund ist, dass die Bundesregierung die Absicherung des Abwicklungsfonds nur zugestehen will, wenn sie dafür Zugeständnisse erhält. Scholz werde deshalb weitere Änderungen am ESM-Vertrag fordern, sagten EU-Diplomaten der Zeitung. Insbesondere werde Scholz für den ESM ein Verfahren verlangen, um die Gläubiger überschuldeter Staaten künftig zur Kasse bitten zu können. Zudem fordert die Bundesregierung einen Abbau von Altlasten in den Bilanzen europäischer Banken. Vorher ist man auch nicht bereit, über eine gemeinsame Einlagensicherung (Edis) zu diskutieren. Hinsichtlich Edis gelte weiterhin, dass erst ein ausreichendes Maß an Risikoreduzierung erreicht werden müsse, bevor mit den politischen Diskussionen zu Edis begonnen werden könne, wird in dem Papier des Finanzministeriums deutlich gemacht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 25.04.2018 - 16:46 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung