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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gewerkschaftsbericht: Beamte in Bayern verdienen am meisten


Polizist beim NSU-Prozess vor dem Strafjustizzentrum München / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Beamte in Bayern verdienen bundesweit mit Abstand am meisten Geld. Die Länder Berlin und das Saarland bezahlen ihre Staatsdiener dagegen am schlechtesten. Das ergibt sich aus dem neuesten Besoldungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten.

Beamte, die für Bundesbehörden arbeiten, verdienen gut - und zwar umso besser, je höher ihre Besoldungsgruppe ist. Die von der Bundesregierung nach dem Tarifabschluss für Angestellte im öffentlichen Dienst angekündigte Erhöhung auch für Bundesbeamte wird einige Staatsdiener im höheren Dienst sogar zu Spitzenverdienern in ihrer Besoldungsklasse machen. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack warf Bund und Ländern vor diesem Hintergrund eine "Besoldungspolitik nach Kassenlage" vor. Die öffentlichen Arbeitgeber nähmen es in Kauf, "dass der öffentliche Dienst im Wettbewerb um Fachkräfte oft nicht mehr konkurrenzfähig" sei, sagte Hannack den Funke-Zeitungen. Gerade schlechter zahlende Länder hätten zunehmend Schwierigkeiten, neues, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Die Folge sei ein öffentlicher Dienst, "der seine Aufgaben nur noch schwerlich erfüllen kann". Es fehle nicht nur eine langfristige Personalpolitik, es drohe auch ein "Flickenteppich" unterschiedlicher Bezahlung. So ist es Hannack zufolge "nicht nachvollziehbar", dass beispielsweise eine gerade in den Staatsdienst übernommene Justizvollzugsbeamtin in Berlin zwölf Prozent weniger Gehalt bekomme als ihre Kolleginnen in Bayern. Gleiches gelte für eine neu verbeamtete Lehrerin in Rheinland-Pfalz die im Jahr mehr als 8.000 Euro brutto und damit 18,5 Prozent weniger erhalte als eine neu verbeamtete Lehrerin in Bayern. Die DGB-Untersuchung vergleicht die Bezüge der rund 1,8 Millionen Beamten in den 16 Bundesländern und beim Bund sowohl in absoluter Höhe als auch in Bezug zur Arbeitszeit. Auch die Steigerungsraten in den vergangenen zehn Jahren werden erfasst. Der Vergleich bezieht sich auf die drei Besoldungsgruppen A7, A9 und A13, die exemplarisch für die Laufbahn im mittleren, im gehobenen und höheren Dienst stehen. Die Summen sind jeweils die Bruttobezüge von ledigen und kinderlosen Beamten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.04.2018 - 01:00 Uhr

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