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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Post-Chef Appel verteidigt sein Gehalt


Deutsche Post / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Post-Chef Frank Appel hat Kritik an seiner Vergütung für das vergangene Jahr zurückgewiesen. "Mein Gehalt wird letztlich vom Markt bestimmt", sagte Appel der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Post sei ein globales Unternehmen - "und wir können unseren Vorständen in Deutschland nicht weniger bezahlen als beispielsweise unseren Managern in Amerika. Das ergibt sich schon aus dem Lohnabstandsgebot".

Appels Gehalt besteht zu zwei Dritteln aus langfristigen Komponenten. Dazu zählen die Mitarbeiter- und die Kundenzufriedenheit sowie der finanzielle Erfolg der Deutsche Post DHL Group. Vor sechs Jahren kostete eine Aktie des Unternehmens zwölf Euro, der Kurs hat sich seitdem verdreifacht. "Davon profitieren nicht nur unsere Aktionäre, sondern auch ich persönlich", so Appel. Kritik übte der Vorstandsvorsitzende hingegen an den Löhnen der Post-Konkurrenten. "Viele unserer Wettbewerber arbeiten mit selbständigen Subunternehmern, die lediglich den Mindestlohn von 8,84 Euro zahlen. Das zieht das Lohngefüge nach unten." Besonders ärgerlich sei in dem Zusammenhang, dass ausgerechnet Behörden und öffentliche Einrichtungen ihre Post einfach nur dem billigsten Anbieter überlassen würden. "Dabei ist es ein Nullsummenspiel: Was die Behörden da an Porto sparen, müssen sie an anderer Stelle in Form höherer Sozialausgaben wieder zahlen." Verärgert zeigte sich Appel auch über die Zusteller von Wettbewerbern. "Da fliegen Pakete teilweise einfach über den Zaun, obwohl auf dem Karton sogar `Achtung, zerbrechlich` steht." Mehr Verständnis hat er für DHL-Transporter, die den Fahrradweg verstopfen oder gleich die ganze Spur blockieren. Man könne als Kunde nicht eine günstige und schnelle Dienstleistung verlangen, und dann als Pendler vom Zusteller erwarten, nur ideale Parkplätze zu nutzen und dafür mit jedem Paket 300 Meter zu laufen. "Von der Müllabfuhr verlangen Sie ja auch nicht, die Straße immer frei zu lassen. Da müssen Sie manchmal halt hinterherfahren. Bei der Müllabfuhr akzeptieren es die meisten - nur bei den Paketwagen leider nicht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 22.04.2018 - 08:15 Uhr

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