Sonntag, 22. Juli 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Niedersachsens Ministerpräsident kritisiert SPD-Spitze


Stephan Weil / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die SPD muss sich nach Überzeugung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) stärker auf die Belange von Arbeitnehmern fokussieren. "Für die SPD ist es fundamental, dass sie die breite gesellschaftliche Mitte erreicht. Und das sind die arbeitenden Menschen", sagte Weil dem "Handelsblatt".

Die parteiinterne Debatte über eine Reform von Hartz IV sieht Weil dagegen kritisch. "Wir brauchen bessere Möglichkeiten, Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dieser Aspekt ist mir noch wichtiger als die Frage, ob die Sanktionen bei Meldeverstößen entschärft werden müssen", sagte Weil. Der Chef der niedersächsischen SPD empfahl der Parteispitze, sich stärker an konkreten Problemen der Bürgerinnen und Bürger zu orientieren. "Ich sehe in der Gesamtpartei in Sachen Bürgernähe durchaus Luft nach oben", kritisierte Weil. "Gelegentlich gehen wir die Dinge zu abstrakt an." So habe die Partei beispielsweise "leidenschaftlich über Themen wie die Vorratsdatenspeicherung und Ceta, das geplante Handelsabkommen mit Kanada, debattiert. In der Bevölkerung waren das für viele nicht die wichtigsten Themen". Die SPD müsse "eine Zukunftsdebatte führen, die sich am Alltag der Bürgerinnen und Bürger orientiert", sagte der niedersächsische Regierungschef. Weil kritisierte, der Parteispitze sei es in den vergangenen Monaten nicht immer gelungen, die Basis mitzunehmen. "Die Führungskultur und die Zusammenarbeit innerhalb der SPD muss besser werden. Da sind in der Vergangenheit Fehler gemacht worden. Manches ging zu schnell und wurde nicht transparent kommuniziert", sagte er. Das Teamspiel sei "ausbaufähig".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.04.2018 - 06:44 Uhr

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