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Am Donnerstag hat der DAX kaum verändert geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.924,70 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,04 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Nachmittag ihren neuesten Zinsentscheid verkündet. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Niedersächsische Agrarministerin glaubt nicht an Glyphosat-Verbot


Bauer auf Traktor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ein Totalverbot des Unkrautvernichters Glyphosat ist nach Ansicht von Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) derzeit nicht umsetzbar. "Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt nichts in der Hand, was für ein Verbot spricht. Das hätte vor Gericht keinen Bestand", sagte die CDU-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

Es fehlten im Moment wissenschaftliche Studien, die eine Gefährdung von Menschen durch das Mittel bei sachgemäßer Anwendung belegten. Otte-Kinast reagierte damit auf die Pläne der Bundesregierung im Koalitionsvertrag, den Glyphosat-Einsatz beenden zu wollen. Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte zudem angekündigt, die Privatanwendung des Unkrautgiftes weitgehend untersagen zu wollen. Auch der Einsatz in der Landwirtschaft solle künftig eingeschränkt werden. Otte-Kinast räumte ein, es habe in der Vergangenheit durchaus Fehlentwicklungen beim Einsatz des umstrittenen Mittels in der Landwirtschaft gegeben. "Wir müssen die Probleme offen und ehrlich angehen", sagte sie. Ein reduzierter Einsatz sei möglich, es gehe dabei auch um gesellschaftliche Akzeptanz. Otte-Kinast appellierte zudem an Landwirte, sich in den kommenden fünf Jahren Gedanken über alternative Methoden zur Unkrautbekämpfung zu machen. So lange gilt die derzeitige Zulassung des Unkrautvernichters.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.04.2018 - 07:43 Uhr

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