Sonntag, 20. Mai 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

TÜV will beim BER "Betriebssicherheit" nicht bescheinigen
Wagenknecht will Rundfunkgebühr am Einkommen ausrichten
Bundesflüchtlingsamt schult Dolmetscher nach
CSU: Asylbewerber sollen nur noch Sachleistungen erhalten
Frankfurt gewinnt Pokalfinale gegen die Bayern
Ärzte: Kinder sollten nicht fasten
BA-Chef will strenge Regeln für Zuwanderung und Hartz-IV-Reform
Über die Hälfte ausgereister Dschihadisten hat deutschen Pass
Deutsche-Bank-Investor fordert neue Strategie
Finanzminister will im Streit mit Deutscher Post hart bleiben

Newsticker

16:41Bienenexperte: Honigbienen für Wildpflanzen unverzichtbar
15:21Ein Toter nach Wohnungsbrand in NRW
14:19BDI: Datenschutz darf nicht zum Innovationshemmnis werden
12:58Grünen-Politikerin Roth: Fußballer sind keine "Ersatzdiplomaten"
12:00CDU-Politiker Amthor teilt Kritik an "Anti-Abschiebe-Industrie"
11:42Familienvater stirbt bei Unfall auf A 1 in Niedersachsen
10:58Auswärtiges Amt für EU-Beitrittsgespräche mit Albanien und Mazedonien
10:15Antisemitismusbeauftragter beklagt "Klima der Verrohung"
09:19Ärzte: Kinder sollten nicht fasten
08:22CSU: Asylbewerber sollen nur noch Sachleistungen erhalten
08:00Emilia Clarke glaubt nicht an Star-Wars-Overkill
03:00Neues Abkommen mit Iran und Milliardenhilfen im Gespräch
01:13TÜV will beim BER "Betriebssicherheit" nicht bescheinigen
01:00Bundesflüchtlingsamt schult Dolmetscher nach
01:00Über die Hälfte ausgereister Dschihadisten hat deutschen Pass

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.077,72 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach Ansicht von Marktkommentatoren war die Sorge vor einer Euro-feindlichen Regierung in Italien einer der Gründe. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Kommissiar drängt Deutschland zu Ende der Grenzkontrollen


Halt-Stopp-Schild der Polizei bei einer Verkehrskontrolle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die EU-Kommission drängt Deutschland zu einem baldigen Ende der Grenzkontrollen. Er werde solchen Kontrollen "nicht für immer" zustimmen, sagte Innenkommissar Dimitris Avramopoulos den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). "Wir müssen zügig zur normalen Funktionsweise des Schengensystems zurückkehren."

Die Wiedereinführung dauerhafter Grenzkontrollen im Schengenraum wäre ein schwerer Rückschlag, warnte Avramopoulos: "Wenn Schengen kollabiert, ist dies das Ende der EU, wie wir sie kennen". Es gehe um Reisefreiheit und das Gefühl, in der EU zusammenzugehören. "Wir alle haben die Verantwortung, die europäische Einheit zu sichern", fügte der Kommissar hinzu. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte vergangene Woche bei der EU-Kommission eine abermalige Verlängerung der Grenzkontrollen zu Österreich um sechs Monate bis November angemeldet. Diese Notifikation werde in der Kommission jetzt "studiert", sagte Avramopoulos, der in der EU-Kommission für Migration und Inneres zuständig ist. Er ließ offen, ob die Kommission der Verlängerung zustimmt. "Die Kommission hat noch für diesen Monat ein Treffen organisiert, auf dem wir die nächsten Schritte mit allen Mitgliedstaaten, die zur Zeit Grenzkontrollen durchführen, und deren Nachbarstaaten besprechen wollen", sagte der Kommissar. Avramopoulos widersprach Ankündigungen von Innenminister Seehofer, die Grenzkontrollen würden noch lange notwendig seien, weil in der vorhersehbaren Zukunft die EU-Außengrenzen nicht ausreichend gesichert seien. "Ich denke, wir sind auf einem guten Weg" sagte der Kommissar. Er verwies auf den Aufbau der Europäischen Grenz- und Küstenwache und Maßnahmen für ein besseres Grenzmanagement, wozu er auch die geplante verbindliche Einführung von biometrischen Personalausweisen zählte. Avramopoulos kommt am Donnerstag zu einem ersten Treffen mit Bundesinnenminister Seehofer nach Berlin. Trotz der Meinungsunterschiede äußerte sich Avramopoulos zuversichtlich: Er kenne Minister Seehofer schon aus seiner Zeit als bayerischer Ministerpräsident. "Wir teilen dieselben Sorgen, wir wollen beide die Sicherheit verbessern und die Grenzen besser schützen. Wir werden eng zusammen arbeiten." Deutschland spiele eine sehr wichtige Rolle in der EU, auch bei der Asylrechtsreform. Und es habe bei der Aufnahme von Flüchtlingen "eine Menge geleistet", sagte Avramopoulos.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 19.04.2018 - 03:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum