Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.780,51 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,49 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen deutlich besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grünen-Chef Habeck will deutschen Alleingang bei Glyphosat-Verbot


Bauer mit Traktor / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Grünen-Chef Robert Habeck hat von der Bundesregierung gefordert, ein Verbot des Unkrautvernichters Glyphosat auf nationaler Ebene durchzusetzen. "Die Bundesregierung hat die Möglichkeit, den Einsatz von Glyphosat zu begrenzen", sagte Habeck dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Das Mindeste ist, die Anwendung in Wasserschutz- und Naturschutzgebieten zu unterbinden, Glyphosat aus dem privaten Gebrauch zu verbannen und es gar nicht mehr für die Erntebeschleunigung zuzulassen", so Habeck.

Die Große Koalition müsse den ihr zur Verfügung stehenden Spielraum nutzen. "Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sollte auf ihre Fraktionsvizechefin, Frau Connemann, hören", forderte Habeck. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Connemann hatte in der "Bild" ein Verbot des Einsatzes von Glyphosat im privaten Bereich gefordert. Zuvor hatte Klöckner Zweifel geäußert, ob ein deutscher Alleingang möglich sei. Die Grünen fordern zudem weitergehende Einschränkungen beim Einsatz von Pestiziden und regen dazu eine Pestizidsteuer an. "Sie schafft über den Preis einen Anreiz, möglichst wenig Pestizide einzusetzen", sagte Habeck. "Wir finden Rückstände von zahlreichen Pestiziden und ihren Abbauprodukten in Flüssen, Seen und Gewässern. Da gehören sie schlicht nicht hin", sagte der scheidende Umweltminister Schleswig-Holsteins. Eine solche Steuer sei "kein Hexenwerk", so Habeck: "Dänemark, Frankreich und Schweden haben sie. Deutschland sollte sich endlich trauen, neue Weg zu gehen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.04.2018 - 13:53 Uhr

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