Mittwoch, 18. Juli 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kabinett will Bürgerdaten für KI-Forschung freigeben
Umfrage: Beunruhigung über die Flüchtlingssituation wächst wieder
Bundesbank drohen US-Sanktionen im Iran-Streit
Baden-Württemberg will Islamunterricht neu organisieren
Arbeitgeber gegen Ausweitung öffentlicher Beschäftigung
Kabinett will Liste sicherer Herkunftsstaaten erweitern
Geständnis im Vietnam-Entführungsprozess
Habeck will Eigentümer von Brachflächen zum Bauen verpflichten
Trump glaubt an russische Einmischung im Wahlkampf
Bahn will Autofahrer mit Shuttle-Bussen abholen

Newsticker

16:23BAMF will abgeschobenen Asylbewerber aus Afghanistan zurückholen
16:03Arbeitsminister Heil gegen Zerschlagung von Thyssenkrupp
16:02CDU-Wirtschaftsrat kritisiert "sozialen Arbeitsmarkt"
16:02Union begrüßt Verfassungsgerichtsurteil zu Rundfunkbeitrag
15:53Lesbenverband: Maghreb-Staaten sind keine sicheren Herkunftsländer
14:57Zentralratspräsident Schuster kritisiert soziale Netzwerke
14:48Studie: Wohlstand in Deutschland stagniert seit 20 Jahren
14:37Historiker: Schmidts Rolle bei Sturmflut 1962 wird überzeichnet
14:27Theologe: Pillen-Enzyklika hat Gläubige und Kirche entzweit
14:25"Stern"-Chef will Umgang mit Hitler-Tagebücher-Affäre "entkrampfen"
14:13Gesundheitsminister will Gewinne von Investoren begrenzen
14:10Niedersachsens Justizministerin im Einzelfall für Kreuzentfernung
14:07Fachleute fordern Zulassung und Kennzeichnung neuer Gentechnik
14:03Degeto-Chefin begrüßt Urteil zum Rundfunkbeitrag
13:26Kretschmann will Ausweitung sicherer Herkunftsstaaten zustimmen

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.758 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine der Deutschen Lufthansa, von Infineon und von Covestro. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grüne und Steuerzahlerbund fordern Whistleblower-Schutzgesetz


Büro-Hochhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen und der Steuerzahlerbund haben den Vorstoß der EU-Kommission für einen europaweiten Schutz von Informanten, die schwere Missstände in Unternehmen oder öffentlichen Institutionen an die Öffentlichkeit bringen, begrüßt. Zugleich mahnten sie gesetzgeberischen Handlungsbedarf in Deutschland an. "Meine Fraktion hat bereits in der vergangenen Legislaturperiode einen Gesetzentwurf zum besseren Hinweisgeberschutz eingebracht, der von der Koalition leider abgelehnt wurde", sagte die Grünen-Rechtsexpertin Katja Keul dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe).

"Die EU-Vorschläge unterstreichen die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung." Ähnlich äußerte sich der Steuerzahlerbund. "Um die Aufklärung von Missständen innerhalb staatlicher Organe oder öffentlicher Unternehmen zu erleichtern, müssen Hinweisgeber in Deutschland besser geschützt werden", teilte der Verband auf Anfrage der Zeitung mit. "Wer kriminelle oder verwerfliche Handlungen aufdeckt, darf nicht härter bestraft werden als die Täter." In einem Whistleblower-Gesetz müsse geregelt werden, dass Hinweisgeber vor Strafverfolgung und dienstrechtlichen Konsequenzen geschützt werden. Es gebe heute schon "zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufdeckung von Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik beitragen", sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel der Zeitung. "Diese Bürger kümmern sich um das Gemeinwohl und stärken unser Rechts- und Wirtschaftssystem." Die EU-Kommission will ihren Richtlinien-Entwurf für einen besseren Whistleblower-Schutz am Mittwoch vorstellen, hatte zuvor die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Demnach sollen künftig gemeinsame Mindeststandards für den Schutz von Personen in der EU gelten, die Verstöße in ihrem Unternehmen oder ihrer Organisation offenlegen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 17.04.2018 - 13:45 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung