Mittwoch, 20. März 2019
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Börse

Am Dienstag hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.788,41 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,13 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen deutlich besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gewerkschaft sieht Zoll nur noch "bedingt einsatzfähig"


Grenzkontrolle im Zug / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) hält den Zoll aufgrund des eklatanten Personalmangels für nur noch "bedingt einsatzfähig". Er sehe die Gefahr, "dass der Zoll aufgrund des Personalmangels seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen kann", sagte Zoll-Gewerkschaftschef Dieter Dewes dem "Handelsblatt". Aktuell fehlten bundesweit beim Zoll rund 3.500 Stellen.

In allen Bereichen der 40.000 Mitarbeiter starken Bundesbehörde fehlen laut der BDZ Personal. So müssten etwa bei der Geldwäsche-Einheit "FIU" Zöllner aushelfen. Auch der Finanzkontrolle Schwarzarbeit fehlten Mitarbeiter. "Man verwaltet den Mangel", sagte Dewes. Der Zoll hatte in den vergangenen Jahren immer mehr Aufgaben übernommen, wie etwa die Mindestlohn- oder Schwarzarbeit-Kontrolle oder die Geldwäsche-Bekämpfung. In Zukunft kommen weitere Aufgaben auf den Zoll zu. Im Falle eines harten Brexit rechnet Dewes damit, dass der Zoll rund 2.000 Stellen zusätzlich braucht. Im Finanzministerium geht man von 100 bis 800 zusätzlichen Stellen aus, je nachdem, wie die Handelsbeziehungen nach dem Brexit ausgestaltet werden. Mehr Arbeit kommt auf den Zoll auch durch die Pkw-Maut zu, für deren Eintreiben er zuständig sein soll. Es wird von etwa 600.000 "Vollstreckungsfällen" im Jahr ausgegangen. Allein dafür brauche die Behörde eine dreistellige Zahl an neuen Beamten. Den Zöllnern ständig neue Aufgaben zu übertragen stößt in der Opposition im Bundestag auf Kritik. "Der Zoll wird immer mehr zu einem munteren Bauchladen. Es fehlt eine klare Definition, welche Aufgaben er in Zeiten eines europäischen Binnenmarktes übernehmen soll", sagte Florian Toncar, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion. Die Grünen-Finanzpolitikerin Lisa Paus kritisierte, der Zoll friste trotz der vielen neuen Aufgaben noch immer "ein Schattendasein".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.04.2018 - 07:39 Uhr

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