Mittwoch, 12. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Misstrauensvotum gegen britische Premierministerin
Verletzte bei Schießerei in Straßburger Innenstadt
Zahl der Toten in Straßburg steigt auf vier
Traton-Chef: Keine wirkliche Alternative zum Diesel bei Lastwagen
Zwei Tote und elf Verletzte bei Schießerei in Straßburg
Seehofer hält Söder für richtigen Nachfolger als CSU-Chef
Studie: Datenschutzverstöße sind neues Top-Risiko für Unternehmen
Verwendete Menge von fluorierten Treibhausgasen bleibt stabil
Niedersachsen: Radfahrer stirbt bei Verkehrsunfall mit Unfallflucht
Zahl der Verkehrstoten steigt

Newsticker

18:30Lottozahlen vom Mittwoch (12.12.2018)
18:26Merkel kondoliert Macron nach Anschlag in Straßburg
17:59DGB warnt vor "Zerfall des Ausbildungsmarktes in parallele Welten"
17:37DAX legt deutlich zu - Kurssprung bei Fresenius
17:31Bericht: Verordnung zum Euro-Zonen-Budget soll schon 2019 kommen
17:05Lambsdorff hält Brexit-Verschiebung nicht für sinnvoll
16:27Gerhart Baum und Burkhard Hirsch begrüßen neues NRW-Polizeigesetz
15:37Einwanderungsgesetz: Unions-Innenpolitiker fordern Korrekturen
15:28Bram Schot wird neuer Audi-Chef
15:21Verbände sehen Wassertourismus wegen maroder Infrastruktur bedroht
15:17Monsanto-Übernahme: Bayer-Betriebsratschef kritisiert Medien
15:12Barley: CDU bietet unter AKK viele Angriffsziele
15:07Straßburg-Attentäter: Flucht nach Deutschland nicht ausgeschlossen
15:03Ex-EZB-Vize Constâncio fürchtet Abschwung in den USA
15:00Humboldt-Forum-Verantwortliche gegen Rückgabe fremder Kunstobjekte

Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Landesdatenschutzbeauftragte warnen kleine Unternehmen


Pärchen am Computer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Fast die Hälfte der 16 Landesdatenschutzbeauftragten warnt davor, dass kleine und mittlere Unternehmen die neuen EU-Datenschutzregeln nicht fristgerecht umsetzen werden. Das geht aus einer Befragung aller Landesdatenschutzbeauftragten durch die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) hervor. Stefan Brink, Datenschutzbeauftragter von Baden-Württemberg, beobachtet, dass ein Drittel der Unternehmen bei der Umsetzung noch die notwendige Entschlossenheit vermissen lasse.

"Ein weiteres Drittel ist zwar auf dem Weg, wird eine fristgerechte Umsetzung jedoch nicht mehr schaffen", sagt er. Von der Hamburger Behörde heißt es, bei kleinen und mittleren Unternehmen "wird in der Beratungspraxis oft deutlich, dass grundlegende Fragen wenige Wochen vor Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung noch nicht geklärt sind und eine fristgemäße Umsetzung unwahrscheinlich ist". Dieter Kugelmann, Landesdatenschutzbeauftragter Rheinland-Pfalz geht davon aus, dass nur die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen am 25. Mai gesetzeskonform arbeiten werde. Auch in Sachsen-Anhalt schätzt die Behörde, dass eine "vollständige fristgerechte Umsetzung zumal bei vielen KMU nicht möglich sein wird." Die autorisierten Zitate: Stefan Bink, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg: "Geschätzt ein Drittel der Unternehmen lässt aber noch die notwendige Entschlossenheit vermissen, ein weiteres Drittel ist zwar auf dem Weg, wird eine fristgerechte Umsetzung jedoch nicht mehr schaffen." Datenschutzbehörde Hamburg: "Die Vielzahl der Hamburger Großunternehmen bereitet sich unserer Einschätzung nach gewissenhaft auf die Datenschutz-Grundverordnung vor. Bereits vor weit über einem Jahr sind dort in der Regel Arbeitsgruppen eingerichtet worden, die strukturiert und mit hohem Personaleinsatz die unternehmensinternen Prozesse an die neuen Regeln anpassen. Weniger optimistisch stimmt jedoch der Blick auf zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen. Bei diesen wird in der Beratungspraxis oft deutlich, dass grundlegende Fragen wenige Wochen vor Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung noch nicht geklärt sind und eine fristgemäße Umsetzung unwahrscheinlich ist." Harald von Bose, Landesbeauftragter für den Datenschutz Sachsen-Anhalt: "Die meisten Unternehmen in Sachsen-Anhalt sind bestrebt, die Anforderungen der DS-GVO möglichst fristgerecht umzusetzen. Die Nachfrage nach Arbeitshilfen und Beratungen ist hoch. Es ist aber zu erwarten, dass eine vollständige fristgerechte Umsetzung zumal bei vielen KMU nicht möglich sein wird." Dieter Kugelmann, Landesdatenschutzbeauftragter Rheinland-Pfalz: "Optimistisch geschätzt gehen wir davon aus, dass etwa die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen am 25.Mai 2018 DSG-VO-konform arbeiten wird."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 17.04.2018 - 01:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung