Freitag, 22. Juni 2018
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Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.511,91 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,44 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kurz vor Handelsschluss waren allein die Aktien von Fresenius, Linde, Adidas und Merck im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kassen-Chef kritisiert Gesundheitsminister Spahn


Jens Spahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stößt mit seiner Forderung nach niedrigeren Krankenkassen-Zusatzbeiträgen auf Widerspruch. "Spielräume, die wir uns durch hochwertige und effiziente Versorgung erarbeitet haben, geben wir an die Versicherten weiter. So haben drei AOKs gerade erst ihren Beitragssatz zum Jahresbeginn abgesenkt", sagte Martin Litsch, Vorsitzender des AOK-Bundesverbandes, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben).

"Allerdings ist unseren Mitgliedern auch ein solide und nachhaltige Finanzplanung wichtig, sie wollen kein Beitragssatz-Jojo." Litsch sagte, Koalitionäre würden kostspielige Pläne verfolgen, daher sei mit zusätzlichen Ausgabenschüben zu rechnen. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach zeigte sich überrascht von Spahns Vorstoß. "Die Höhe der Zusatzbeiträge wird von den Krankenkassen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien festgelegt und von den Aufsichtsbehörden genehmigt", sagte Lauterbach dem RND. Die Lage unterscheide sich von Kasse zu Kasse sehr stark. Die Bandbreite der Zusatzbeiträge liege aktuell zwischen 0,0 und 1,7 Prozent: "Wenn man Krankenkassenwettbewerb will, hier hat man ihn." Lauterbach rät Versicherten dazu, einen Kassenwechsel zu prüfen. "Jeder Einzelne sollte sich genau das Preis-Leistungsverhältnis anschauen und gegebenenfalls die Kasse wechseln", so der SPD-Politiker. "Damit können Kassenmitglieder durchaus einige hundert Euro pro Jahr sparen." Lauterbach sagte, die Zahl der Krankenkassen sei zuletzt immer weiter zurückgegangen: "Langfristig benötigen wir sicher nicht mehr als 30 bis 50 Kassen in Deutschland." Union und SPD würden Arbeitnehmer nun bei den Kassenbeiträgen entlasten: "Die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassen wird eines der ersten Projekte in der Gesundheitspolitik sein.".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.04.2018 - 15:06 Uhr

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