Dienstag, 24. April 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Deutsche Umwelthilfe sagt Benzinern den Kampf an
Bildungsministerin konkretisiert Pläne für Grundgesetzänderung
Forsa-Umfrage: SPD lässt nach
Außen-Staatsminister erinnert an Europa-Pläne im GroKo-Vertrag
Toronto: Kleinlastwagen fährt in Menschenmenge
Fraktionsgeschäftsführer: SPD braucht "visionären Überschuss"
Niedersachsens Agrarministerin kritisiert Tierrechtler
Herzogin Catherine bringt Sohn zur Welt
Simone Lange kündigt weiteres SPD-Engagement an
DAX startet im Minus - FMC größter Verlierer

Newsticker

00:00Streit um Spahn-Vorstoß zu Kassenrücklagen
00:00Registrierte Computerkriminalität steigt leicht an
00:00EU-Staaten verhandeln mit USA über Iran-Abkommen
00:00Rentenpläne der Koalition werden teuer
23:01Maas verteidigt Russland-Politik gegen Kritik aus eigenen Reihen
22:59Neun Tote und 16 Verletzte bei Amokfahrt in Toronto
22:262. Bundesliga: Nürnberg gewinnt Aufstiegsduell in Kiel
22:13US-Börsen schwach - Goldpreis fällt
21:48Gesetzentwurf für Musterfeststellungsklage verzögert sich weiter
21:39Mehrere Tote bei Amokfahrt in Toronto
19:58Toronto: Kleinlastwagen fährt in Menschenmenge
19:46Union will mehr Rechte für die Polizei
18:11Deutschland hat durch Niedrigzinsen 162 Milliarden Euro gespart
17:35DAX legt zu - Inflationsangst lässt Finanztitel gut laufen
15:19Spahn: Kompromiss bei Paragraf 219a möglich

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.572,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Finanztitel liefen dabei überdurchschnittlich gut. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Politik und Datenschützer nehmen Adresshandel ins Visier


Postbotin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Politiker und Datenschützer haben Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Datenhandels einer Post-Tochterfirma. Das berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Entscheidend für den Datenschutz sei, ob die mithilfe spezieller Algorithmen aufgearbeiteten, kostenpflichtigen Datenpakete zu Wahlkampfzwecken von Parteien auf eine einzelne Person rückführbar sind.

"Beim Zusammenführen von Adressdaten mit anderen Informationen handelt es sich ohne Zweifel auch um personenbezogene Daten und diese unterfallen dem Datenschutz", sagte der innen- und justizpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament, Jan Philipp Albrecht, der Zeitung. Zwar sei Datennutzung für das Direktmarketing zugelassen. "Allerdings umfasst dies nicht umfassende Informationen zu den angeschriebenen Personen", gab Albrecht zu bedenken. "Sobald diese verknüpft werden, ist die gesamte Datenverarbeitung kein Direktmarketing mehr, sondern ein individuelles Profiling, das der Zustimmung der Betroffenen bedarf." Die Aufsichtsbehörden müssten daher die "Grenze zwischen anonymisierten aggregierten Statistiken und individualisierten Profilen genau überprüfen". Bei der Nutzung anonymisierter Gruppenanalysen sollte die Politik außerdem, "auch abseits des Datenschutzes über die Grenzen ihres Einsatzes diskutieren". Schon jetzt werde offenbar, dass durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche Diskriminierung und Manipulation für viele Menschen zum Alltag werde. Die nordrhein-westfälische Datenschutzbeauftragte Helga Block prüft derzeit, ob der Adresshandel der Post-Tochter im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz steht. Sie wies auf die Risiken solcher Dienstleistungen hin. "Unternehmen, die aus dem Handel mit anonymen Daten ein Geschäftsmodell machen, müssen wissen, dass Anonymität in Zeiten von Big Data leicht zur Illusion werden kann", sagte Block der Zeitung. "Die Anonymität des Einzelnen ist durch immer leistungsfähigere Rechner und durch den immer einfacher werdenden Zugriff auf Informationen schnell aufgehoben." Die Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Marit Hansen, glaubt, dass in diesem Bereich "gesetzgeberisch nachgeschärft" werden muss. "Zum Schutz vor Manipulation sollten nur solche Systeme zum Einsatz kommen dürfen, die von unabhängigen Instanzen geprüft wurden, also eine Art Check von Algorithmen und Datensammlungen", sagte Hansen dem "Handelsblatt". Daneben hält sie eine gesetzliche Transparenzpflicht für geboten. "Gegenüber allen Interessierten und in jedem Fall gegenüber den Datenschutzaufsichtsbehörden oder Verbraucherschützern ist offenzulegen, wie bestimmte Nachrichten oder die Reihenfolge von Informationen zustande kommen, auf welcher Basis Hausbesuche erfolgen und ob und welche Algorithmen oder Datensammlungen dafür verwendet werden", sagte die Expertin.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 16.04.2018 - 13:50 Uhr

   © news25 2015 | Impressum