Freitag, 26. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.282,60 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktionäre der Deutschen Bank zeigten sich enttäuscht vom Abbruch der Fusionsgespräche mit der Commerzbank und handelten ihre Anteilsscheine zwei Prozent günstiger als noch am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Außenstaatsminister Roth fordert neue Russlandpolitik


Fahne von Russland / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), hat eine neue Russlandpolitik gefordert. Moskaus Bestreben, seine außenpolitischen Ziele auch mit militärischen Mitteln zu erreichen, habe das internationale Umfeld "dramatisch verschlechtert", schreibt Roth in einem Gastbeitrag für die "Welt". Roth nennt die Krim-Krise, die Destabilisierung im Osten der Ukraine, massive Menschenrechtsverletzungen in Syrien und den Giftanschlag von Salisbury als Beispiele.

Besonders die SPD ringe angesichts der einst gelungenen Entspannungspolitik nun um den richtigen Kurs. "Die sozialdemokratisch geprägte Ostpolitik entsprang dem Kalten Krieg und half, ihn zu überwinden. Wir müssen sie heute neu denken und weiterentwickeln." Dies gelinge aber nur, wenn "Europa (und damit auch Deutschland) mit einer Stimme spricht", so Roth. "Ein isolierter deutscher Sonderweg gegenüber Russland wäre brandgefährlich." Auch die Sanktionen sollten fortgesetzt werden. Sie ersetzten aber nicht den notwendigen Dialog. "Im Gegenteil sollen sie dazu ermuntern, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um an vernünftigen Lösungen zu arbeiten", appellierte Roth. "Antirussische Reflexe sind genauso gefährlich wie naives Relativieren oder Verschweigen einer nationalistisch gefärbten Politik der derzeitigen russischen Führung, die sich immer mehr in Gegnerschaft gegenüber dem Westen definiert."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.04.2018 - 09:01 Uhr

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