Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.929,43 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Fresenius mit einem kräftigen Kurssprung von fast sieben Prozent, gefolgt von den Papieren der Deutschen Bank und von RWE. Grund für die Gewinne bei Fresenius könnte Marktbeobachtern zufolge ein positiver Analystenkommentar sein. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Altmaier: Syrien-Konflikt ohne Einfluss auf Wirtschaftswachstum


US-Präsentation nach Luftschlag am 14.04.2018 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält die Weltwirtschaft für so stark, dass die militärische Eskalation in Syrien ihr kurzfristig nicht schaden wird. Der "Bild" (Montag) sagte Altmaier auf die Frage, welche Gefahren er jetzt für Weltwirtschaft und deutsche Wirtschaft sieht: "Die Weltwirtschaft ist aktuell sehr robust, das wird aber nur so bleiben, wenn wir Krisen und Kriege verhindern." Grundsätzlich sei die Lage in Syrien "eine Tragödie, und Russland trägt dafür die Hauptverantwortung".

Altmaier bekräftigte: "Wir können Giftgasangriffe durch das Assad-Regime nicht ohne Antwort des Westens hinnehmen." Gleichzeitig verteidigte Altmaier aber Deutschlands Nichtbeteiligung an den Militärschlägen: "Nur, weil wir nicht selber Luftschläge ausführen, heißt das nicht, dass wir uns `raushalten`!", sagte Altmaier zu "Bild". "Die Bundesregierung bemüht sich auf allen Kanälen, das Morden in Syrien zu stoppen. Wir stehen zur Solidarität des Westens, haben aber andere Aufgaben übernommen als andere, zum Beispiel die Ausbildung der Peschmerga." Befürchtungen, dass US-Präsident Donald Trump am Ende nur jene von US-Strafzöllen befreit, die Militärschläge gegen Syrien aktiv unterstützen, hat Altmaier nicht. Gegenüber "Bild" sagte Altmaier: "Es gibt auch in den USA viele, die keinen Protektionismus wollen, weil er am Ende allen schadet. Die EU muss insgesamt und dauerhaft von den Strafzöllen ausgenommen werden, dafür stehen uns noch äußerst schwierige Verhandlungen bevor, bei denen ich Kommissarin Malmström voll und ganz unterstütze. Wir müssen uns wieder intensiver um das deutsch-US-amerikanische Verhältnis kümmern. Deshalb werde ich regelmäßig in die USA reisen und deutsche Wirtschaftsinteressen wahrnehmen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.04.2018 - 07:00 Uhr

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