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Zum Wochenausklang hat der DAX nach Auf und Ab am Ende mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.540,50 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Lufthansa-Aktien ließen bis kurz vor Handelsschluss mit fast zwei Prozent am kräftigsten nach. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ost-Bundesländer fürchten Milliardenverluste durch Brexit


Karl-Marx-Monument in Chemnitz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die ostdeutschen Bundesländer fürchten erhebliche finanzielle Einbußen, wenn die EU-Förderfonds im Zuge des Brexit gekürzt werden sollten. Dem Nachrichtenmagazin Focus sagte der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), die Transferzahlungen aus Brüssel müssten beibehalten werden: "Es geht darum, für die Zukunft zu sichern, dass sich die Erfolge des wirtschaftlichen und sozialen Aufholprozesses in Thüringen weiter verstetigen. Dazu bedarf es weiterhin einer angemessenen Unterstützung seitens der EU."

Unterstützung erhält Ramelow von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern: "Ein Wegfall der Förderung aus den EU-Fonds wäre nicht dauerhaft zu kompensieren", hieß es auf Focus-Anfrage aus der Schweriner Staatskanzlei. Und Brandenburgs Landeschef Dietmar Woidke (SPD) klagte gegenüber Focus: "Es ist nicht zu akzeptieren, dass Brandenburg aufgrund eines statistischen Effekts - durch den Brexit verursacht - aus der Förderung für die Übergangsregionen fliegt." Woidkes Forderung: Die EU-Mitgliedsstaaten sollen mehr Geld nach Brüssel überweisen, Rabatte sollen gestrichen werden. Der Focus schreibt, dass fast alle Länder schon im derzeitigen Finanzrahmen, der sich von 2014 bis 2020 erstreckt, deutliche Rückgänge hinnehmen mussten. So hatte beispielsweise das Land Brandenburg zwischen 2007 und 2013 mehr als 3,3 Milliarden Euro erhalten. Bis 2020 sind es nun noch 2,3 Milliarden, etwa ein Drittel weniger. Ähnlich dramatisch ist der Rückgang in Sachsen: 1,2 Milliarden Euro weniger aus Brüssel. Auch westdeutsche Länder sind betroffen. Bei Niedersachsen stand eine Lücke von mehr als einer halbe Milliarden im Vergleich zum vorherigen EU-Finanzrahmen. Kürzungen sind vor allem beim Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Landwirtschaftsfonds (ELER) wahrscheinlich. Alle drei wurden in der Focus-Abfrage berücksichtigt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.04.2018 - 07:54 Uhr

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