Freitag, 26. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.282,60 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktionäre der Deutschen Bank zeigten sich enttäuscht vom Abbruch der Fusionsgespräche mit der Commerzbank und handelten ihre Anteilsscheine zwei Prozent günstiger als noch am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Antisemitismus-Beauftragter will Kriminalitätsstatistik überprüfen


Festnahme mit Handschellen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der zum ersten Beauftragten für jüdische Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus berufene Felix Klein will als erste Amtshandlung die Kriminalitätsstatistik überprüfen. Zu "Bild" sagte Klein: "Nach jetzigen Zahlen sind etwa 90 Prozent der antisemitischen Straftaten rechtsradikal motiviert, doch das spiegelt die Realität nicht wider." Das habe "höchste Priorität" und er wolle dem "gemeinsam mit Experten aus dem Innenministerium auf den Grund gehen".

Zum Zuzug von Flüchtlingen sagte Klein: "Viele der Flüchtlinge wurden in Ländern sozialisiert, in denen ein Hassbild von Juden und Israel gezeichnet wird. Dieses Bild haben sie nicht an der Grenze abgelegt", so Klein. Die jüdischen Gemeinden seien "besorgt, dass das in Aggression und Gewalt gegen sie umschlagen kann." Ebenfalls sehr wichtig ist Klein die Antisemitismus-Bekämpfung an Schulen. Zusammen mit den Ländern will er "schnelle Maßnahmen auf den Weg bringen, um den Betroffenen, aber auch den Schulen, effektiv zu helfen". Dazu gehöre auch ein "Meldesystem für antisemitische Vorfälle." Und weiter: "Ein Schuldirektor darf solche Vorkommnisse nicht als Schande empfinden und versuchen, sie zu vertuschen", so Felix Klein zu "Bild". Das Bundeskabinett hatte Felix Klein am Mittwoch zum Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus ernannt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.04.2018 - 10:23 Uhr

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