Freitag, 20. April 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX nach Auf und Ab am Ende mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.540,50 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Lufthansa-Aktien ließen bis kurz vor Handelsschluss mit fast zwei Prozent am kräftigsten nach. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nahost-Experte Meyer: USA müssen in Syrien mit Gegenwehr rechnen


Donald Trump / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Nahost-Experte Günter Meyer von der Universität Mainz hält das Vorgehen von US-Präsident Trump in der Syrienkrise für "völlig unberechenbar und konzeptlos". Unter dem inzwischen zurückgetretenen Außenminister Rex Tillerson sei es das Ziel der USA gewesen, Ostsyrien vom Gesamtstaat abzuspalten und dort einen Kurdenstaat zu ermöglichen. "Die Botschaft Trumps, die US-Truppen abzuziehen, stand in völligem Gegensatz zu der bisherigen Strategie im Pentagon", sagte Meyer der "Heilbronner Stimme" (Freitag).

Ob die USA nun eine erneute Wende vollziehen, sei nicht absehbar. In den gemäßigteren aktuellen Aussagen von Trumps Sprecherin Sarah Sanders und den neuen Kurznachrichten von Trump sieht Trump Zeichen der Entspannung. "Offensichtlich haben die besonnenen Kräfte im Weißen Haus die Oberhand gewonnen." Meyer warnte vor einer militärischen Konfrontation der USA in Syrien. Die USA und ihre Verbündeten müssten bei einem Angriff mit massiver Gegenwehr von Syrien und Russland rechnen. "Es wäre nicht vergleichbar mit dem Einmarsch der USA in den Irak 2003", sagte Meyer. "Russland hat in Syrien nicht nur eine effiziente Luftabwehr installiert, sondern bedroht auch mit den neuen hyperschnellen Kinzhal-Raketen die Kriegsschiffe im östlichen Mittelmeer, von denen die Marschflugkörper abgefeuert werden sollen", sagte Meyer weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.04.2018 - 03:00 Uhr

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