Donnerstag, 26. April 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Joschka Fischer bezeichnet Merkel als "Glück für das Land"
Bundesregierung senkt Wachstumsprognose leicht
Justizministerin fordert mehr Gleichstellung in Bundesministerien
DAX lässt deutlich nach - Zinsängste belasten
Merkel kondoliert Trudeau nach Amokfahrt in Toronto
YouGov: Union verliert deutlich
Champions-League-Halbfinale: Bayern verlieren Hinspiel gegen Real
Scholz gegen automatische Schuldenerleichterungen für Griechenland
Niedersachsens Ministerpräsident kritisiert Söders Kruzifix-Vorstoß
Beyer: Trumps Twitter-Aktivitäten haben Politik verändert

Newsticker

07:26FDP warnt vor innenpolitischen Folgen durch Enteignungen in Syrien
07:09Union will gezieltere Erfassung antisemitischer Taten
05:00Bundesregierung erwägt strenge Facebook-Regulierung
05:00Weil geht auf Distanz zu Maas` Russland-Politik
05:00CDU-Politiker Linnemann bringt Koalitionsausschuss ins Gespräch
01:00Transatlantik-Koordinator dringt auf Lösung im Handelskonflikt
01:00Beyer: Trumps Twitter-Aktivitäten haben Politik verändert
01:00CDU-Politiker Beyer: Merkel und Macron arbeiten gut "im Tandem"
01:00Giffey sieht Verbesserungsbedarf bei Gleichstellung in Ministerien
00:00Bundessozialminister: Rentenerhöhung steht den Rentnern zu
00:00CDU und FDP kritisieren SPD-interne Russland-Debatte
00:00Bundeswehrverband will 15 Milliarden Euro mehr im Wehretat bis 2021
00:00Israelischer Oppositionspolitiker kritisiert Zentralratspräsident
22:38Champions-League-Halbfinale: Bayern verlieren Hinspiel gegen Real
22:10US-Börsen uneinheitlich - Zinsängste halten an

Börse

Am Mittwoch hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.422,30 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,02 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Grund nannten Marktbeobachter eine steigende Angst vor Zinsanhebungen, sowohl in den USA als auch im Euroraum. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

CDU-Landesverbände wollen Distanz zu AfD halten


Gründungsparteitag der "Alternative für Deutschland" / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Mehrere CDU-Landesverbände haben sich entschieden gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen. "Ich schließe jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus", sagte Hessens CDU-Parteichef und Ministerpräsident Volker Bouffier der "Welt". Die AfD sei eine reine Protestpartei, "die nicht regierungsfähig ist", so der Bundesvize der Partei.

Die Berliner CDU-Vorsitzende Monika Grütters sagte: "Rechte Hetze und linke Ideologien haben bei uns keinen Platz." Bei allem Pragmatismus schließe die Hauptstadt-CDU eine Zusammenarbeit mit den ideologisch geprägten politischen Rändern aus, "also mit der Linkspartei und mit der AfD". Hintergrund sind Avancen der Brandenburger CDU an AfD und Linkspartei. Landeschef Ingo Senftleben hatte sich in dieser Woche dafür ausgesprochen, nach der Landtagswahl 2019 gegebenenfalls "die politische Farbenlehre zu erweitern und über Grenzen hinweg zu denken". Der "Welt" sagte Senftleben, AfD-Landeschef Andreas Kalbitz sei zwar kein potenzieller Partner - schließlich habe dieser "eine klare Nähe zu rechtsextremen Strukturen". Doch, so betonte Senftleben: "Unabhängig davon würde ich aber auch mit der AfD Gespräche nicht ausschließen." Ablehnend äußerte sich allerdings auch andere CDU-Landesverbände im Osten. "Wir grenzen uns klar gegenüber links und rechts außen ab", sagte Raymond Walk, Generalsekretär der CDU Thüringen, auf "Welt"-Anfrage. Bei der Landtagswahl 2019 wolle man "eine Regierung in der breiten bürgerlichen Mitte bilden". Vincent Kokert, Vorsitzender der CDU Mecklenburg-Vorpommern, sagte der "Welt", dass sich die Frage nach einer Zusammenarbeit mit der AfD in Mecklenburg-Vorpommern nicht stelle. "In MV ist die AfD tief gespalten und fällt nicht durch sinnvolle Beiträge auf, sondern durch Selbstbeschäftigung." Thomas Webel, Vorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt, sagte der "Welt": "Von Seiten der CDU Sachsen-Anhalt gibt es keine Bestrebungen, mit der AfD eine Koalition einzugehen." Man erlebe eine AfD, "die sich zunehmend radikalisiert und gezielt und immer offener die Zusammenarbeit mit rechtsextremen Gruppierungen sucht". Davon distanziere man sich ausdrücklich und werde das auch in Zukunft tun. Die AfD in Brandenburg lehnte das Angebot Senftlebens ab. "Wir haben keinen Anlass, über seine Ideen auch nur nachzudenken", sagte Landtagsabgeordneter und AfD-Bundesvorstandsmitglied Steffen Königer. Mit Blick auf dessen Kritik an AfD-Landeschef Kalbitz sagte Königer: "Über unser Personal entscheidet allein die Basis der AfD. Und es gibt bei der Frage nach dem Landes- und Fraktionsvorsitz überhaupt keinen Grund für Andreas Kalbitz, seinen Hut bei uns nicht in den Ring zu werfen." AfD-Landesvorsitzender Andreas Kalbitz kritisierte den Brandenburger CDU-Chef: "Ganz offensichtlich geht es Herrn Senftleben überhaupt nicht um politische Inhalte, sondern nur um Macht." Man werde sich das Personaltableau nicht von der CDU vorgeben lassen. "Die brandenburgische AfD ist personell geschlossen, wir lassen uns nicht auseinanderdividieren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.04.2018 - 00:08 Uhr

   © news25 2015 | Impressum