Montag, 10. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Entwicklungsminister sieht Demokratie durch Social Media bedroht
Maas erwartet im EU-Wahlkampf massive Desinformationskampagnen
Maas: UN-Pakt soll Migration begrenzen
Lindner wirbt um frustrierte CDU-Mitglieder
Zalando liebäugelt mit Heimausstattung
1. Bundesliga: Mainz und Hannover trennen sich 1:1
Göring-Eckardt wirbt für freie Abstimmung über Paragraf 219a
Analyse: Social Bots machen Stimmung gegen Migrationspakt
Grünen-Politiker Fücks: AKK-Wahl war Richtungsentscheidung
Barley: Tür für Briten offen halten

Newsticker

16:16Auch Autovermietungen profitieren vom Bahnstreik
15:49Bericht: Kein Koalitionsausschuss am Mittwoch
15:40Umfrage: Deutsche Schüler haben wenig Zugriff auf IT
15:34FDP regt parteiübergreifende Reform des Paragrafen 219a an
15:20Grüne fordern Referendum über Brexit-Vertrag
15:11Bericht: Merz will in CDU weitermachen
14:49Fahrgastverband Pro Bahn hält Bahnstreik für überzogen
14:43Justizministerin nennt Social Bots "Gefahr für die Demokratie"
14:38Lindner: Enttäuschte Konservative laufen zur FDP über
14:002. Bundesliga: Bielefeld entlässt Cheftrainer Saibene
13:50FDP will Streikrecht für Bahngewerkschaften einschränken
13:43Elterngeld-Ausgaben 2018 um 170 Millionen Euro höher als geplant
13:36Berichte: May verschiebt Brexit-Abstimmung
13:22Zugverkehr läuft nach Streikende wieder an
13:03Flixbus profitiert von Bahnstreik

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.735 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Fresenius entgegen dem Trend stark im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Maschinenbauer hoffen auf Öffnung des chinesischen Marktes


Parkverbot-Schild in Peking / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Ankündigung von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, den Marktzugang von ausländischen Firmen zu erleichtern und die Beschränkungen für Beteiligungen an chinesischen Unternehmen zu lockern, wird von der deutschen Wirtschaft gutgeheißen. Dietrich Birk, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Baden-Württemberg, sagte der Heilbronner Stimme (Donnerstagsausgabe): "Das ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings wird sich die Regierung in Peking an ihren Taten messen lassen müssen."

Entsprechende Ankündigungen hätte es bereits früher gegeben, ohne dass sich viel geändert hätte. "Vielleicht trägt ja der Handelsstreit mit den USA dazu bei, dass sich China dieses Mal ein Stück weit stärker öffnen wird." Birks Forderung: "Es muss es beiderseits Beteiligungsmöglichkeiten geben – aber es müssen faire Marktzugangsbedingungen und gegenseitig anerkannte Standards sowie Sicherheiten bei Investitionsmöglichkeiten sein." Und weiter: "Es gibt für deutsche und europäische Unternehmen immer noch zu wenig Möglichkeiten, sich ohne den Einfluss und den Vorgaben der kommunistischen Partei an Firmen zu beteiligen." Er hält eine abgestimmtes Vorgehen Europas für eine Verbesserung für richtig: "Lösungen müssen auf europäischer Ebene entschieden werden." Dabei sieht der VDMA-Geschäftsführer das Auftreten der chinesischen Unternehmen durchaus auch für seine Branche kritisch. "Die Chinesen setzen in ihrem aktuellen Fünf-Jahres-Plan auf qualitatives Wachstum." Und das nicht mehr nur in der Massenproduktion von relativ einfachen Maschinen. "Die Chinesen sind für uns im mittleren Segment des Maschinenbaus ein harter Wettbewerber." Und weiter: "Sie versuchen zunehmend, uns ins Spitzensegment abzudrängen." Dort sind die Volumen kleiner. Birk klagt außerdem über das zunehmend "aggressive Auftreten im Markt" der chinesischen Konkurrenz. Nach seiner Beobachtung sehen Unternehmen aus China und Taiwan in den politischen Verwerfungen zwischen Westeuropa und Russland nach dem Giftanschlag auf Sergei Skripal eine Chance gegen die deutsche Konkurrenz: "Unsere Wettbewerber versuchen diese Situation für sich zu nutzen." Und das in einer Zeit, in der die Maschinenbauer eher auf eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland gehofft hatten. "Die Kommunikationswege verhärten sich zurzeit wieder, und das in einer Zeit, in der in der russischen Wirtschaft wieder verstärkt investiert wird", bedauert Birk. Als Wachstumschance auf den wichtigen internationalen Märkten sieht Birk die Digitalisierung. Für viele Unternehmen ist dieses Geschäft eine gute Differenzierungsmöglichkeit gegenüber der ausländischen Konkurrenz. "Das kann eine der Stärken des deutschen Maschinenbaus in der Zukunft sein." Doch die Zeit drängt: "Wir müssen da ganz klar vorpreschen, weil die Chinesen auch auf diesem Gebiet versuchen werden, uns hart anzugreifen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.04.2018 - 04:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung