Montag, 18. März 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.657,06 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere der Deutschen Bank mit starken Kursgewinnen von über vier Prozent im Plus, gefolgt von Thyssenkrupp und Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Hartz-IV-Debatte: Nahles will weiter Prinzip "Fordern und Fördern"


Andrea Nahles / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles hat sich in der Hartz-IV-Debatte dafür ausgesprochen, am Prinzip Fordern und Fördern auf jeden Fall festzuhalten. "Früher hatten wir für Sozialhilfeempfänger keine aktivierenden Arbeitsmarktmaßnahmen", sagte die designierte SPD-Vorsitzende der "Frankfurter Rundschau". Stattdessen habe es einen Sozialstaat gegeben, der vielen Menschen gar kein Angebot mehr gemacht habe, fügte sie hinzu.

Nahles betonte: "Fordern und Fördern war eine Verbesserung gegenüber einem Zustand, in dem es hieß: `Du bleibst in der Sozialhilfe – egal, was du willst.`" Dennoch gelte es jetzt, die Idee weiterzuentwickeln, etwa durch die Schaffung eines sozialen Arbeitsmarktes. Zur Frage einer möglichen Abschaffung von Sanktionen bei Hartz IV sagte Nahles: "Verschärfte Sanktionen für junge Menschen sind keinesfalls sinnvoll, aber eine generelle Abschaffung von Sanktionen halte ich für schwierig." Wer Steuern und Abgaben entrichte, könne vom Staat verlangen, dass dieser genau hinschaue, wie damit umgegangen werde. Nahles warb dafür, eine nach vorn gerichtete Debatte zu führen. "Die Frage ist doch: Was brauchen wir im Jahr 2025 für einen Sozialstaat? Und nicht: Was war im Jahr 2003?" sagte sie. "Ich finde es falsch, sich an der Vergangenheit festzuklammern", befand die die designierte SPD-Chefin. Für viele seien die Hartz-Reformen "eher eine Projektionsfläche für alle negativen Assoziationen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.04.2018 - 01:01 Uhr

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