Dienstag, 11. Dezember 2018
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In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kiesewetter für gezielte Reaktion auf Völkerrechtsverstöße in Syrien


Bild von Baschar al-Assad auf einer Syrien-Demonstration / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In Anbetracht der sich zuspitzenden Lage in Syrien nach den mutmaßlichen Giftgasangriffen hat der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter gefordert, die Glaubwürdigkeit von internationalen Normen wie dem Chemiewaffenverbot zu erhalten. "Wir Europäer haben mit zwei maßgeblichen Herausforderungen zu kämpfen", sagte Kiesewetter der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe). "Erstens die Unberechenbarkeit von Präsident Trump und die gebotene US-europäische Abstimmung zum Umgang mit Krisenherden. Zweitens, dass internationale Verträge zusehends nicht eingehalten werden und die Aufklärung gezielt behindert wird."

Angesichts des siebten Kriegsjahres in Syrien und der fortgesetzten Völkerrechtsverstöße durch Assad sei eine gezielte Reaktion angemessen, um die Glaubwürdigkeit von internationalen Normen wie dem Chemiewaffenverbot zu erhalten. Kritik übte der Außenpolitiker in diesem Zusammenhang an der bislang zu zögerlichen Haltung des Westens. Der Westen habe es verpasst, frühzeitig für Entspannung zu sorgen und auf ein abgestimmtes Ziel in Syrien hinzuarbeiten, sagte Kiesewetter. "So hätte eine Flugverbotszone vor dem Jahr 2015 eine realistische Option dargestellt. Unser verbliebener Hebel für eine nachhaltige Friedenslösung ist die Kopplung von Wiederaufbauhilfe an Arrangements der syrischen Regierung mit der Opposition sowie freie und faire Wahlen." Zudem müsse die EU eine gemeinsame Position in die Genfer Verhandlungen einbringen und Bedingungen an Russland kommunizieren. Dazu zählten ein uneingeschränkter humanitärer Zugang, eine landesweite Waffenruhe sowie die Repräsentation der ethnischen Gruppen im Friedensprozess.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.04.2018 - 11:08 Uhr

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