Donnerstag, 20. September 2018
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Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wölfe töteten 2017 über 500 Nutztiere in Norddeutschland


Wald / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wölfe haben in Norddeutschland im vergangenen Jahr mehr als 500 Nutztiere getötet. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). Die meisten Tiere starben demnach in Niedersachsen, wo das Wolfsmonitoring des Landes 403 Risse ausweist.

2016 waren es lediglich 178. Das Agrarministerium in Mecklenburg-Vorpommern meldete auf Anfrage der Zeitung 66 tote Nutztiere, die definitiv oder mit hoher Wahrscheinlichkeit von Wölfen getötet wurden - 18 mehr als noch 2016. In Schleswig-Holstein stieg die Zahl von 15 auf 43. Die Probleme mit dem Raubtier sind demnach in Niedersachsen am größten. Seit der Rückkehr im Jahr 2008 töteten Wölfe laut der Auswertung der Zeitung hier nachweisbar 936 Nutztiere. Im vergangenen Jahr gingen bei den niedersächsischen Behörden insgesamt 235 Meldungen ein, bei denen der Wolf als Angreifer vermutet wurde. Nur in 159 Fällen konnte das aber auch beispielsweise durch eine DNA-Probe zweifelsfrei bewiesen werden. Tierhalter benötigen diesen Nachweis, um eine Entschädigung zu erhalten. Laut Umweltministerium in Hannover zahlte das Land vergangenes Jahr 40.000 Euro Schadensausgleich, 2016 waren es knapp 23.000 Euro. Auch in den ersten vier Monaten dieses Jahres gab es in Niedersachsen wieder zahlreiche mutmaßliche Angriffe durch den Wolf: Das Monitoring listet 49 Ereignisse mit 110 toten Tieren auf. Bei 22 Vorfällen mit 58 Opfern steht der Wolf bereits als Verursacher fest, bei den meisten anderen Meldungen laufen noch Untersuchungen. Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers sagte der Zeitung, nur durch stärkeren Schutz ließe sich die Entwicklung nicht stoppen. "Unsere Forderung zielt neben einer unbürokratischen Schadensregulierung ganz eindeutig auch auf die Entnahme auffälliger Wölfe ab." Aus dem Umweltministerium hieß es: "Die steigenden Zahlen an Nutztierschäden machen deutlich, dass das Wolfsmanagement weiter verbessert werden muss." Daran arbeite die Landesregierung derzeit.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.04.2018 - 07:54 Uhr

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