Montag, 18. März 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.657,06 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere der Deutschen Bank mit starken Kursgewinnen von über vier Prozent im Plus, gefolgt von Thyssenkrupp und Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundesregierung: Tropenholz in zahlreichen Grillkohle-Proben


Steak auf einem Grill / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Amtliche Untersuchungen haben bestätigt, dass in deutschen Grills in großem Umfang Holzkohle aus den Tropen verfeuert wird, ohne dass die Kunden etwas davon wissen. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Demnach hat das bundeseigene Thünen-Institut im vergangenen Jahr 1.590 Kohle-Proben genommen.

Im Ergebnis werteten die Experten etwa 30 Prozent als kritisch mit Bezug auf die Deklaration der Holzherkunft. Entweder bestanden die Chargen vollständig aus Tropenholz, ohne dass dies angegeben war. Oder der Holzkohle war trotz der Angabe "aus heimischen Laubhölzern" Tropenholz beigemischt. Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort darauf, dass dies nicht "pauschal illegal" sei, da die Kohle nicht zwangsläufig aus Raubbau stamme. Die Grünen forderten die Große Koalition dennoch zum Handeln auf. Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen, forderte eine Kennzeichnung von Kohle aus Tropenholz: "Verbraucher müssen sicher sein können, dass sie nicht mit Kohle aus Raubbau ihren Grill befeuern." Als problematisch gilt laut Regierung Holzkohle aus Paraguay. Vor dem Hintergrund einer vergleichsweise hohen Korruption sei das Risiko für illegalen Einschlag in Paraguay "grundsätzlich als relativ hoch" anzusehen, schreibt das Bundeslandwirtschaftsministerium. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die importierte Holzkohle "teilweise mit illegalem Einschlag in Zusammenhang stehen könnte". Laut Bundesregierung besteht keine Möglichkeit, derartige Importe zu verbieten. Man setze sich aber dafür ein, dass Holzkohle in die Europäische Holzhandelsverordnung aufgenommen wird. Das würde den Handel mit Tropenholz in Kohleform strengeren Regeln unterwerfen. Lemke sagte: "Es ist unverantwortlich, dass diese Erkenntnis folgenlos bleibt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.04.2018 - 07:25 Uhr

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