Donnerstag, 21. März 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.603,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Fresenius mit deutlichen Kursgewinnen von über einem Prozent im Plus, gefolgt von Beiersdorf und von Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Erster ranghoher AfD-Funktionär kritisiert von Storch für Tweet


Beatrix von Storch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch für ihren Tweet nach der Amokfahrt von Münster am Wochenende kritisiert. Nach scharfer Kritik von CDU, CSU und SPD distanzierte sich damit erstmals ein ranghoher AfD-Funktionäre von Beatrix von Storch. "Ich bin kein Freund von Schnellschüssen in solchen Fällen", sagte Meuthen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe).

"Die Gefahr ist, dass man so nachvollziehbaren und vermeidbaren Zorn auf sich zieht", sagte Meuthen weiter über den Tweet, in dem Beatrix von Storch eine Verbindung zwischen der Amokfahrt und der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hergestellt hatte. Ermittlungen der Polizei ergaben später, dass es sich bei dem Täter um einen Deutschen handelte, der keine politischen oder religiösen Motive hatte. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wird von Storch am kommenden Freitag in einer Bundesvorstandssitzung mit Kritik von Parteifreunden konfrontiert sein. Das Thema wird auf der Tagesordnung stehen. Ein Vorwurf lautet in Parteikreisen, von Storch habe der Partei mit ihrem Tweet geschadet. Von Storch selbst betonte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dass sie die "hysterischen Reaktionen auf meinen Tweet" für eine "panikartige Ablenkungsreaktion" halte. Abgelenkt werden solle von der "Tatsache, dass es in Deutschland inzwischen rund 1.560 `Gefährder` oder `relevante Personen` gibt", sagte von Storch. "Das ist hier der Skandal". Unter anderem hatte von Storch am Samstag über die Amokfahrt in Münster geschrieben: "Das muss kein islamischer Anschlag gewesen sein. Klar nicht. Und wenn sich ein deutscher Kranker als Täter herausstellt, dann konstatiere ich: auch von deutschen Mördern und Verrückten haben wir beileibe mehr als genug. Wir brauchen keinen einzigen dazu."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.04.2018 - 19:37 Uhr

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