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Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.549,96 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,46 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von RWE mit starken Kursgewinnen von über drei Prozent im Plus, gefolgt von Covestro und von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bischofskonferenz sieht Chance für neues christliches Leben im Irak


Katholischer Pfarrer in einer Messe / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz sieht gute Chancen für neues christliches Leben im Irak. "Viele Christen kehren aus den Lagern zurück. Sie bauen ihre Häuser wieder auf und reparieren ihre Kirchen. Gerade das ist ihnen sehr wichtig - als geistlicher Mittelpunkt. Wo die Kirche wieder steht, da entsteht neues Leben in Zuversicht und Einsatz", sagte Bambergs Erzbischof Ludwig Schick dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagsausgabe).

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche in der Bischofskonferenz hatte sich als erster hochrangiger deutscher Kirchenvertreter ein Bild der Lage nach der Vertreibung der Terrormiliz IS gemacht. Fünf Tage lang hielt sich Schick bis Samstag in der Hauptstadt Bagdad und im Norden dieses Landes auf. Die Einschätzung der Gefahrenlage durch die Christen bezeichnete Schick als zwiespältig. "Die Bewohner der ehemals vom IS beherrschten Gebiete wissen: Die Terrormiliz ist zerschlagen, aber noch nicht verschwunden. Solange das aber nicht der Fall ist, steht christliches Leben in der Region unter einem gewissen Vorbehalt." Auch das Zusammenleben mit den anderen Volksgruppen und Religionsgemeinschaften wie Schiiten, Sunniten oder Jesiden müsse wieder "eine tragfähige Gestalt finden", fügte Schick hinzu. "Die Hoffnung ist einfach, an das gute Miteinander anknüpfen zu können, das früher einmal bestand. Aber das braucht noch Zeit", so Schick. Der Erzbischof sicherte den Christen in der Region die Solidarität der deutschen katholischen Kirche zu. Er stellte auch Geld für Aufbauprogramme katholischer Hilfswerke in der Region in Aussicht. "Diese Hilfe muss weitergehen." Er habe gesehen, wie wichtig Schulen, Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen seien.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.04.2018 - 11:13 Uhr

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