Donnerstag, 21. März 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.603,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Fresenius mit deutlichen Kursgewinnen von über einem Prozent im Plus, gefolgt von Beiersdorf und von Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lehrerverband unterstützt Kopftuchverbot an Schulen


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das in NRW von Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) erwogene Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren stößt auf Seiten der Lehrer auf Zustimmung. Heinz-Peter Meidinger, Chef des Deutschen Lehrerverbandes, sagte der "Bild" (Montag), ein Kopftuchverbot würde dazu beitragen, Diskriminierung aus religiösen Gründen und antireligiösem Mobbing zumindest tendenziell den Boden zu entziehen. In der "Bild" forderte Meidinger eine "bewusste Demonstration religiöser Symbole bei religionsunmündigen Kindern" bleiben zu lassen.

An weiterführenden Schulen sei dies aber etwas anders, fügte er hinzu. Susanne Lin-Klitzing, Chefin des Deutschen Philologenverbandes, sagte der "Bild", es solle keine Unterordnung des einen Geschlechts unter das andere in unserer Demokratie geben. "Ein Kopftuch kann aber als Symbol dafür verstanden werden und hat deshalb im Unterricht nichts zu suchen", so die Philologin. Seyran Ates, Gründerin der Liberalen Moschee in Berlin, bezeichnete die in NRW anvisierte Regelung als "längst überfällig". Sie hatte das Verbot bereits 2006 im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz gefordert. Islamismus-Experte Ahmad Mansour sagte der "Bild": "Ein Kopftuch für ein Kind ist eine Form von Missbrauch. Wir brauchen ein Verbot um Kindern zu ermöglichen, ideologiefrei aufzuwachsen ohne Geschlechtertrennung und Sexualisierung." Gegenwind bekommt Stamp jedoch von den Bildungspolitikern. Helmut Holter (Linke), Chef der Kultusministerkonferenz und Kultusminister von Thüringen, hält das Verbot für falsch. Holter sagte der "Bild": "Alle Kinder sollen sich zu freien und selbstbestimmten Individuen entwickeln können. Daher müssen wir die Demokratiebildung in den Schulen stärken."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.04.2018 - 00:00 Uhr

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