Samstag, 22. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ZDF-Politbarometer: SPD und CDU drohen deutliche Verluste in Hessen
SPD-interner Druck auf Nahles wächst
Berlin: Säugling und Vater von Balkon gestürzt
Kauder ruft Nahles zur Besonnenheit auf
Ukraine verliert Milliarden wegen Steuertrickserei
Mütterrente bei 144.000 Neurentnerinnen gekürzt oder gestrichen
CSU-Innenpolitiker: "Kein Spielraum für Nachverhandlungen"
Nahles: "Wir haben uns alle drei geirrt"
Gabriel sieht "Existenzberechtigung" der GroKo in Gefahr
Merkel: Lösung im Fall Maaßen am Wochenende

Newsticker

10:48Uber will in dritte deutsche Stadt expandieren
10:46Sächsische Integrationsministerin will Treuhand aufarbeiten
10:40BMW rät Mitarbeitern zum Umstieg aufs Fahrrad
10:40Barley kritisiert "Verschweigen und Vertuschen" der Kirche
10:38Afghanistan: Ex-Bundeswehrangestellte wollen nach Deutschland
10:23DIHK erwartet spürbaren Wachstumsimpuls durch Fußball-EM
10:22Bau-Debakel um Reichstagsbesucherzentrum
10:18Kinos kämpfen gegen Netflix
10:13Merkel verspricht "gleichwertige Lebensverhältnisse"
10:02Technikakademie unternimmt Vorstoß für umstrittene CO2-Verklappung
10:01Europawahlen: Sefcovic bekräftigt Anspruch zur Spitzenkandidatur
09:38Zehn weiteren Städten drohen Fahrverbote
08:00Bundesregierung zeigt keine Angst vor "hartem Brexit"
05:00Mütterrente bei 144.000 Neurentnerinnen gekürzt oder gestrichen
00:01Putin will Nord Stream 2 finanzieren

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.427,93 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,82 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die turbulenten Ereignisse in der Bundespolitik hatten am Freitag keinerlei erkennbare Auswirkungen auf den Aktienhandel, das Börsenbarometer hielt sich den ganzen Tag über gleichmäßig im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lehrerverband unterstützt Kopftuchverbot an Schulen


Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das in NRW von Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) erwogene Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren stößt auf Seiten der Lehrer auf Zustimmung. Heinz-Peter Meidinger, Chef des Deutschen Lehrerverbandes, sagte der "Bild" (Montag), ein Kopftuchverbot würde dazu beitragen, Diskriminierung aus religiösen Gründen und antireligiösem Mobbing zumindest tendenziell den Boden zu entziehen. In der "Bild" forderte Meidinger eine "bewusste Demonstration religiöser Symbole bei religionsunmündigen Kindern" bleiben zu lassen.

An weiterführenden Schulen sei dies aber etwas anders, fügte er hinzu. Susanne Lin-Klitzing, Chefin des Deutschen Philologenverbandes, sagte der "Bild", es solle keine Unterordnung des einen Geschlechts unter das andere in unserer Demokratie geben. "Ein Kopftuch kann aber als Symbol dafür verstanden werden und hat deshalb im Unterricht nichts zu suchen", so die Philologin. Seyran Ates, Gründerin der Liberalen Moschee in Berlin, bezeichnete die in NRW anvisierte Regelung als "längst überfällig". Sie hatte das Verbot bereits 2006 im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz gefordert. Islamismus-Experte Ahmad Mansour sagte der "Bild": "Ein Kopftuch für ein Kind ist eine Form von Missbrauch. Wir brauchen ein Verbot um Kindern zu ermöglichen, ideologiefrei aufzuwachsen ohne Geschlechtertrennung und Sexualisierung." Gegenwind bekommt Stamp jedoch von den Bildungspolitikern. Helmut Holter (Linke), Chef der Kultusministerkonferenz und Kultusminister von Thüringen, hält das Verbot für falsch. Holter sagte der "Bild": "Alle Kinder sollen sich zu freien und selbstbestimmten Individuen entwickeln können. Daher müssen wir die Demokratiebildung in den Schulen stärken."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.04.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung